Bas, Bundestag

Bas: Neuer Bundestag wird nicht vor dem 25. MĂ€rz einberufen

17.03.2025 - 16:09:04

BundestagsprÀsidentin BÀrbel Bas (SPD) hat einen Antrag der AfD abgelehnt, bereits bis Dienstag um 08.00 Uhr den neuen Bundestag einzuberufen.

Da darĂŒber im kĂŒnftigen Parlament kein Konsens herrsche, halte sie sich an den Wunsch der Mehrheit von Union und SPD und bleibe beim fĂŒr den 25. MĂ€rz anvisierten Termin, schrieb Bas an den parlamentarischen GeschĂ€ftsfĂŒhrer der AfD, Bernd Baumann. Das entspreche der Linie, die das Bundesverfassungsgericht vergangene Woche vorgegeben habe.

Die AfD vertritt die Auffassung, dass ein Drittel der Abgeordneten des kĂŒnftigen Bundestags eine rasche Einberufung erwirken kann und die AfD dies zusammen mit den Stimmen der Linken erreichen könnte. Auch BSW-Chefin Sahra Wagenknecht hatte sich in dem Sinne geĂ€ußert. Ziel des Manövers wĂ€re, die geplante Verabschiedung des milliardenschweren Schuldenpakets fĂŒr Verteidigung und Infrastruktur zu verhindern. Dies soll in einer Sondersitzung des alten Bundestags am Dienstag passieren.

Die Linke widerspricht der Rechtsauffassung von AfD und BSW. Zudem betont die Partei, dass sie in keinem Fall gemeinsame Sache mit der AfD machen wĂŒrde. Durch das Schreiben von Bas sieht die Linke sich bestĂ€tigt, wie der parlamentarische GeschĂ€ftsfĂŒhrer Christian Görke erklĂ€rte.

"Ich gehe davon aus, dass damit die abenteuerliche Kampagne von BSW und AfD beendet ist", sagte Görke. Die Linke habe alle zur VerfĂŒgung stehenden Mittel genutzt, um den "AufrĂŒstungswahn" zu stoppen. Eine Verfassungsklage sei abgewiesen worden, eine zweite laufe noch.

@ dpa.de