Arbeitsmarkt, Beamtenbund

Beamtenbund sieht Abschluss im Bund als Blaupause für Länderrunde

09.10.2023 - 16:03:10 | dts-nachrichtenagentur.de

Der Deutsche Beamtenbund (DBB) will für die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes der Länder die gleichen Bedingungen durchsetzen, wie sie im Frühling für Kommunen und Bund erstritten wurden.

Angestellte - Foto: über dts Nachrichtenagentur
Angestellte - Foto: über dts Nachrichtenagentur

Die exakten Forderungen werden erst am Mittwoch verabschiedet, der Tarifabschluss vom Frühling 2023 sei aber eine "Blaupause" dafür, sagte DBB-Chef Ulrich Silberbach der "Frankfurter Rundschau" (Dienstagsausgabe). "Es braucht einen Gleichklang auch beim Einkommen", fügte er hinzu.

"So, wie es im Moment ist, werben die Gebietskörperschaften sich gegenseitig das Personal ab." Der Fachkräftemangel im Öffentlichen Dienst hänge direkt mit der schlechten Einkommenssituation zusammen: "Wir haben viel zu lange an der falschen Stelle gespart", so Silberbach. Der Öffentliche Dienst sei bei jungen Leuten längst kein attraktiver Arbeitgeber mehr. Dies liege auch an der immer noch mangelhaften Digitalisierung.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - trading-notes lesen ist besser!

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - <b>trading-notes</b> lesen ist besser!
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | wirtschaft | 64073716 |

Weitere Meldungen

DGB kritisiert Bundesregierung für Ausschluss aus Reformkommissionen Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds, Yasmin Fahimi, hat der Bundesregierung vorgeworfen, die Sozialpartner in wichtigen Reformprozessen auszuschließen. (Politik, 22.04.2026 - 23:13) weiterlesen...

Handwerk fordert Streichung der 1.000-Euro-Prämie Angesichts der scharfen Kritik aus der Wirtschaft fordert der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) die Bundesregierung auf, die Pläne für eine Entlastungsprämie über 1.000 Euro je Arbeitnehmer sofort wieder zu stoppen.Der "Bild-Zeitung" sagte ZDH-Präsident Jörg Dittrich, es wäre gut, "der Staat würde diese unredliche Idee schnellstens wieder einkassieren und durch einen anderen Vorschlag ersetzen". (Politik, 18.04.2026 - 13:44) weiterlesen...

Verdi bezeichnet mögliche Abschaffung von Feiertag als unerhört Verdi-Chef Frank Werneke hat Überlegungen zurückgewiesen, den 1. (Politik, 18.04.2026 - 12:56) weiterlesen...

Regierungssprecher: Abschaffung von Feiertag ist Spekulation Die mögliche Abschaffung eines Feiertags als Beitrag zur Bewältigung der aktuellen Krise ist laut stellvertretendem Regierungssprecher Steffen Meyer "Spekulation". (Politik, 17.04.2026 - 13:56) weiterlesen...

Merz will Entlastungsprämie auch 2027 gelten lassen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will den Arbeitgebern nun offenbar ein Jahr mehr Zeit geben, die geplante "Entlastungsprämie" in Höhe von 1.000 Euro ihren Arbeitnehmern steuer- und abgabenfrei zukommen zu lassen."Die 1.000 Euro sind ein Angebot an Arbeitgeber und Arbeitnehmer, dieses Angebot soll für das Jahr 2026 und auch für das Jahr 2027 gelten", sagte Merz am Donnerstag am Rande des Besuchs des irischen Regierungschefs. (Politik, 16.04.2026 - 20:56) weiterlesen...