Studie, Arbeitslosigkeit

Studie: Arbeitslosigkeit wird in allen BundeslÀndern steigen

07.10.2024 - 13:33:29

Die Arbeitslosigkeit wird einer Prognose zufolge im kommenden Jahr in allen BundeslÀndern im Zuge der schwachen Konjunktur zunehmen.

In Ostdeutschland dĂŒrfte die Arbeitslosenquote 2025 um 0,2 Prozentpunkte auf 7,6 Prozent steigen, in Westdeutschland um 0,1 Prozentpunkte auf 5,7 Prozent, wie aus der Studie des Instituts fĂŒr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in NĂŒrnberg hervorgeht. Die BeschĂ€ftigung wird demnach im Westen um 0,6 Prozent wachsen, in Ostdeutschland wird sie stagnieren.

Das wirtschaftliche Umfeld bleibe unsicher, teilte der IAB-Experte RĂŒdiger Wapler mit. "Eine schnellere Erholung des Konsums und ein stĂ€rkerer Außenhandel dĂŒrften positive Effekte bringen. Eskalieren Handelskonflikte oder nehmen die geopolitischen Spannungen weiter zu, könnte sich die Entwicklung in den regionalen ArbeitsmĂ€rkten verschlechtern."

Laut der Prognose wird es im kommenden Jahr die grĂ¶ĂŸten relativen Anstiege bei den Arbeitslosenzahlen in ThĂŒringen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Bayern geben. Am geringsten nimmt die Arbeitslosigkeit relativ in Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen zu. Die sozialversicherungspflichtige BeschĂ€ftigung steigt am stĂ€rksten in Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Hessen. In ThĂŒringen und Sachsen-Anhalt nimmt sie dagegen am deutlichsten ab.

@ dpa.de