Studie, FachkrĂ€ftelĂŒcke

Studie: FachkrĂ€ftelĂŒcke wird bis 2028 deutlich wachsen

14.07.2025 - 11:46:22

Die FachkrĂ€ftelĂŒcke wird bis 2028 wohl deutlich wachsen.

Das zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die am Montag veröffentlicht wurde. Bis 2028 werden demnach bundesweit 768.000 FachkrÀfte fehlen. Besonders starker FachkrÀftemangel besteht etwa in Verkaufsberufen.

Dort vergrĂ¶ĂŸert sich der Engpass trotz rĂŒcklĂ€ufiger BeschĂ€ftigung nochmals: 2028 könnten ĂŒber 40.000 Stellen insbesondere im Einzelhandel unbesetzt bleiben. Der Grund: Der demografische Wandel kommt hier besonders zum Tragen, die Unternehmen finden immer schwerer Ersatz. In den Metallberufen wird die BeschĂ€ftigung voraussichtlich deutlich sinken - um 14 Prozent oder rund 161.000 Stellen bis 2028. Das liegt an der schlechten Konjunktur, aber auch an vielen Renteneintritten. Bei geringqualifizierten Helfern in der Metallbearbeitung ist der RĂŒckgang am grĂ¶ĂŸten. Auch bei FachkrĂ€ften fĂŒr Metallbau und Metallbearbeitung geht die BeschĂ€ftigung deutlich zurĂŒck. Dennoch bleibt in diesen Berufen eine FachkrĂ€ftelĂŒcke bestehen - 7.400 beziehungsweise 5.300. Weil es nicht genĂŒgend Nachwuchs gibt, können die Unternehmen die frei werdenden Stellen nicht nachbesetzen. Bei Erziehern hingegen gibt es viel Nachwuchs - aber dennoch nicht genug: Zwar dĂŒrfte hier die Zahl der BeschĂ€ftigten bis 2028 um rund 136.400 Personen weiter steigen, die FachkrĂ€ftelĂŒcke wĂ€chst jedoch gleichzeitig auf knapp 31.000. "Dass aktuell die Zahl der offenen Stellen zurĂŒckgeht, darf nicht ĂŒber den strukturellen FachkrĂ€ftemangel in vielen Bereichen hinwegtĂ€uschen", sagte IW-Experte Alexander Burstedde. Insbesondere in Berufen, die eine abgeschlossene Berufsausbildung erfordern, fehlten Mitarbeiter." Diese machen mehr als die HĂ€lfte der gesamten FachkrĂ€ftelĂŒcke aus. Unternehmen haben hier zudem immer grĂ¶ĂŸere Schwierigkeiten, ihre angebotenen AusbildungsplĂ€tze zu besetzen."

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