Kommunen, BĂŒroflĂ€chen

Kommunen brauchen immer mehr BĂŒroflĂ€chen fĂŒr Verwaltungsaufgaben

03.08.2024 - 01:00:00

Die Verwaltung in Deutschland dehnt sich rÀumlich weiter aus.

Mit 23 Prozent gibt fast jede vierte Kommune an, dass sie heute mehr BĂŒroflĂ€chen braucht als noch vor wenigen Jahren. Nur acht Prozent benötigen etwas weniger Platz.

21 Prozent der Kommunen sehen auch fĂŒr die kommenden Jahre einen steigenden BĂŒrobedarf, nur 14 Prozent einen sinkenden. Das sind Ergebnisse einer Umfrage der Förderbank KfW und des Deutschen Instituts fĂŒr Urbanistik unter 799 Kommunen mit mehr als 2.000 Einwohnern, ĂŒber die "Welt am Sonntag" vorab berichtet. "Bei den Kommunen fallen immer mehr Aufgaben an. Das fĂŒhrte zu einem deutlichen Personalaufwuchs in den vergangenen Jahren. Daraus ergibt sich ein wachsender Platzbedarf", sagte Fritzi Köhler-Geib, Chefvolkswirtin der KfW, der Zeitung. Als Beispiele nannte sie die kommunale WĂ€rmeplanung, die Erstellung von KlimaschutzplĂ€nen und die Digitalisierung. Das dafĂŒr notwendige Personal könne nicht immer auf bestehenden FlĂ€chen untergebracht werden. Die Aufgaben brĂ€chten teils besondere Anforderungen an den Arbeitsplatz mit sich. "So muss oft eine rĂ€umliche NĂ€he zu anderen Fachbereichen bestehen, oder es mĂŒssen in den GebĂ€uden bestimmte technische Voraussetzungen erfĂŒllt sein", sagte Köhler-Geib. In dem oft schlechten baulichen Zustand ihrer VerwaltungsgebĂ€ude sehen viele Kommunen ein Problem. Von den befragten Kommunen stimmten 75 Prozent der Aussage zu, dass der GebĂ€udezustand Einfluss auf die ProduktivitĂ€t und Arbeitsmotivation der BeschĂ€ftigten hat. Eine Verbesserung des Zustands der Immobilien hat allerdings fĂŒr 68 Prozent der Kommunen keine oder nur eine geringe PrioritĂ€t. Der Fokus der Investitionen liegt eher auf Kitas, Schulen und Straßen.

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