Gesundheit, Steuern

GKV-Spitzenverband: ZusatzbeitrÀge steigen auf 3,13 Prozent

02.01.2026 - 14:28:07

Die ZusatzbeitrÀge in der gesetzlichen Krankenversicherung sind zum Jahreswechsel erneut gestiegen.

Das ist das Ergebnis einer Berechnung des GKV-Spitzenverbandes, ĂŒber die die "Bild" berichtet. Oliver Blatt, Vorstandsvorsitzender des Verbandes, sagte der "Bild": "Der durchschnittliche, nach Mitgliedern gewichtete Zusatzbeitragssatz ist zum Jahreswechsel von 2,94 auf 3,13 Prozent gestiegen." Der Zusatzbeitrag wird auf den allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent aufgerechnet. Der Anstieg sei "deutlich" und mĂŒsse "ein Weckruf fĂŒr alle sein, die fĂŒr unser Gesundheitssystem Verantwortung tragen".

Blatt fordert grundlegende Reformen: "Ich appelliere an die Politik, aus dem Jahr 2026 ein echtes Reformjahr zu machen. So muss als dringlichste Maßnahme der starke Anstieg bei den Krankenhauskosten und den Medikamentenpreisen gestoppt werden." Auch mĂŒssten lange Wartezeiten fĂŒr Facharzttermine "in den Griff bekommen" werden. Blatt sagte: "Egal ob Politik, Krankenhaus- und Ärztevertreter, Krankenkassen und Pharmaindustrie - nur gemeinsam sichern wir die Zukunft der guten und finanzierbaren Versorgung der 75 Millionen gesetzlich Versicherten." @ dts-nachrichtenagentur.de

Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr.
Jetzt anmelden.

Weitere Meldungen

Umfrage: Mehrheit offen fĂŒr Zuckersteuer In der Debatte um die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen stĂŒtzt eine neue Studie die BefĂŒrworter einer Zuckersteuer. (Sonstige, 12.02.2026 - 00:00) weiterlesen...

Gesundheitsministerin erwĂ€gt GebĂŒhr fĂŒr Patienten ohne Überweisung Zur besseren Steuerung der Patientenversorgung will Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) ein PrimĂ€rversorgungssystem einfĂŒhren. (Politik, 11.02.2026 - 13:00) weiterlesen...

SozialverbĂ€nde unterstĂŒtzen SPD-Ideen zur Krankenversicherung Der Sozialverband VdK unterstĂŒtzt die jĂŒngste Forderung der SPD, auch Miet- und KapitaleinkĂŒnfte systematisch zur Finanzierung der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung heranzuziehen, mahnt jedoch substanzielle FreibetrĂ€ge an.VdK-PrĂ€sidentin Verena Bentele sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstag): "Wir freuen uns, dass eine langjĂ€hrige Kernforderung des Sozialverbands VdK nun endlich in der Debatte um eine gerechte Finanzierung des Sozialstaats aufgegriffen wird. (Wirtschaft, 10.02.2026 - 01:00) weiterlesen...

Werding gegen Gesundheitsbeitrag auf Dividenden oder Mieteinnahmen Der Wirtschaftsweise Martin Werding lehnt die von der SPD ins Spiel gebrachte EinfĂŒhrung eines neuen Gesundheitsbeitrags auf Dividenden, ZinsertrĂ€ge oder Mieteinnahmen ab."Damit wĂŒrde man aus der heutigen Sozialversicherung ein Steuer-Transfersystem machen, das die bereits bestehende Umverteilung massiv ausweitet, viele sonstige Formen der finanziellen Vorsorge belastet und vom bestehenden Reformbedarf ablenkt", sagte er dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe).Generell habe das deutsche Gesundheitssystem "ein Ausgabenproblem und kein Einnahmenproblem". (Wirtschaft, 09.02.2026 - 17:29) weiterlesen...

Warken lehnt SPD-Vorschlag zur Krankenkassenfinanzierung ab Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat sich von Überlegungen der SPD distanziert, kĂŒnftig auch ErtrĂ€ge aus Vermietungen und KapitalertrĂ€ge zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) heranzuziehen. (Politik, 09.02.2026 - 12:46) weiterlesen...

SPD kritisiert Debatte um KĂŒrzung von Gesundheitsleistungen SPD-GeneralsekretĂ€r Tim KlĂŒssendorf hat die Debatten ĂŒber KĂŒrzungen bei Zahnersatz und Krankschreibungen scharf kritisiert. (Politik, 09.02.2026 - 09:39) weiterlesen...