Ergonomie-Studie, Fünf-Minuten-Pausen

Ergonomie-Studie: Fünf-Minuten-Pausen steigern Leistung um 3%

27.06.2026 - 19:31:27 | boerse-global.de

Dockingstationen entwickeln sich zur strategischen Unternehmensschnittstelle. Neue Monitore integrieren Docking-Funktionen und Cybersicherheit wird Pflicht.

Dockingstation-Trend: Monitore integrieren zentrale Funktionen
Ergonomie-Studie - Ein Laptop ist über eine Dockingstation mit externen Monitoren und Peripheriegeräten an einem modernen Arbeitsplatz verbunden. 27.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Ein aktueller Branchenleitfaden zeigt: Sie werden zur zentralen Schnittstelle für Standardisierung, Sicherheit und Ergonomie im Unternehmen. Parallel dazu integrieren Hersteller die Funktionen direkt in Monitore.

Mehr als nur ein USB-Hub

Der Unterschied zur simplen Port-Erweiterung ist grundlegend: Ein USB-Hub bietet nur zusätzliche Anschlüsse. Eine Dockingstation definiert dagegen den festen Arbeitsplatz. Sie verbindet Laptops über USB-C oder Thunderbolt mit Monitoren, LAN, Strom und Peripherie.

Für Unternehmen wird das strategisch wichtig. Einheitliche Hardware erleichtert Wartung und erhöht die Betriebssicherheit. Zudem müssen Dockingstations als physische Schnittstellen in Sicherheitskonzepte wie NIS-2 integriert werden.

Monitore übernehmen Docking-Funktionen

Der Trend zur Konsolidierung zeigt sich deutlich auf dem Monitormarkt. EIZO bringt zwei neue Ultrawide-Modelle, die klassische Docking-Funktionen direkt integrieren. Der FlexScan EV3851X (37,5 Zoll) und der FlexScan EV3451X (34,1 Zoll) liefern bis zu 94 Watt über USB-C und haben einen KVM-Switch eingebaut.

Damit lassen sich zwei Computer mit derselben Tastatur und Maus steuern. Das größere Modell ist ab sofort verfügbar, die 34-Zoll-Variante folgt im Herbst 2026. Beide sind nach ENERGY STAR, TCO Generation 10 und EPEAT Climate+ zertifiziert. Weniger Kabel, mehr Ordnung – und ein ergonomischerer Schreibtisch.

Cybersicherheit wird zur Pflicht

Seit Januar 2026 müssen Unternehmen Cybersicherheit explizit in ihre Gefährdungsbeurteilungen einbeziehen. Die aktualisierte Technische Regel für Betriebssicherheit (TRBS 1115) verlangt Sicherheit über den gesamten Lebenszyklus der Arbeitsmittel.

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Der Hintergrund ist alarmierend: Eine Bitkom-Studie bezifferte den Gesamtschaden durch Cyberattacken 2025 auf rund 289,2 Milliarden Euro. 73 Prozent der befragten Unternehmen waren betroffen. Das BSI verzeichnete täglich etwa 119 neue Schwachstellen. Patch-Management und Multifaktor-Authentifizierung werden damit auch für die Hardware am Arbeitsplatz relevant.

Kurze Pausen, große Wirkung

Neben der Technik rückt die Ergonomie in den Fokus. Eine Studie mit über 11.000 Teilnehmern belegt: Fünfminütige Geh-Pausen im 60-Minuten-Rhythmus reduzieren Müdigkeit und verbessern die Stimmung. Die Arbeitsleistung kann um bis zu drei Prozent steigen.

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Unternehmen investieren daher verstärkt in Stehschreibtische und Aufsatz-Konverter. Rabattaktionen wie der Amazon Prime Day 2026 zeigten deutliche Preisnachlässe. Die IG Metall warnt dagegen vor Ventilatoren in Großraumbüros: Zugluft und Staub könnten das Infektionsrisiko erhöhen. Empfohlen werden stattdessen Jalousien oder Nachtlüftung.

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