KONJUNKTUR, Uhr

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 17.05.2024 - 17.00 Uhr

17.05.2024 - 17:05:00 | dpa.de

Eurozone: Rückgang der Inflation stockt - Jahresrate weiter 2,4 ProzentLUXEMBURG - In der Eurozone ist der Rückgang der Inflation im April ins Stocken geraten.

Eurozone: Rückgang der Inflation stockt - Jahresrate weiter 2,4 Prozent

LUXEMBURG - In der Eurozone ist der Rückgang der Inflation im April ins Stocken geraten. Die Verbraucherpreise stiegen um 2,4 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Eine erste Erhebung wurde damit wie erwartet bestätigt. Im Vormonat hatte die Inflationsrate ebenfalls bei 2,4 Prozent gelegen.

IEA warnt vor Mangel an für Klimawende nötigen Rohstoffen

PARIS - Die Internationale Energie-Agentur (IEA) hat vor einem drohenden Mangel an für die Energiewende benötigten kritischen Mineralien gewarnt. Um den wachsenden Bedarf an Mineralien wie Lithium, Kobalt, Nickel, Graphit und Kupfer zu decken und selbstgesteckte Klimaziele zu erreichen, seien verstärkte Investitionen in den Abbau und mehr Anstrengungen zum Recycling nötig, teilte die IEA am Freitag in Paris mit. Angetrieben durch den Einsatz sauberer Energietechnologien geht die Agentur von einer weiterhin stark steigenden Nachfrage nach kritischen Mineralien aus.

China nur noch Nummer 2 der deutschen Handelspartner

WIESBADEN - China hat seinen Platz als wichtigster Handelspartner Deutschlands vorerst eingebüßt. Wie schon im dritten und vierten Quartal 2023 hatten auch im ersten Vierteljahr des laufenden Jahres die USA die Nase vorn. Weil Deutschland deutlich weniger Waren aus China einführte, belegte die Volksrepublik im Zeitraum Januar bis einschließlich März 2024 nur noch Rang 2 in der Liste der wichtigsten Partnerstaaten im deutschen Außenhandel, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte.

EZB-Direktorin Schnabel bekräftigt Juni-Zinssenkung - Weitere Zinspolitik offen

TOKIO - Die Direktorin der Europäischen Zentralbank (EZB), Isabel Schnabel, hat erneut eine erste Zinssenkung im Juni in Aussicht gestellt und die weitere Zinspolitik offen gelassen. "Eine Zinssenkung im Juni könnte angebracht sein", sagte Schnabel in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit der japanischen Wirtschaftszeitung "Nikkei". Sie bekräftigte damit frühere Aussagen aus den Reihen der EZB. Allerdings machte Schnabel auch deutlich, dass die weitere Zinsentwicklung in den Monaten nach Juni "sehr viel unsicherer" sei.

Weniger Erwerbstätige in Deutschland im ersten Quartal

WIESBADEN - Im ersten Quartal dieses Jahres ist die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland um gut 400 000 Personen auf 45,8 Millionen zurückgegangen. Zwar ist ein Rückgang in den Monaten Januar bis März saisonal üblich, er fiel aber stärker aus als in den beiden Jahren zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Freitag berichtete.

Scholz nach Steuerschätzung: Haushaltsberatungen sind 'im Plan'

BERLIN - Bundeskanzler Olaf Scholz erwartet keine gravierenden Auswirkungen der neuen Steuerschätzung auf die Beratungen über den nächsten Bundeshaushaushalt. "Was die Frage der Haushaltsberatungen in Deutschland betrifft sind wir im Plan", sagte der SPD-Politiker am Freitag auf einer Pressekonferenz mit der moldauischen Präsidentin Maia Sandu auf eine Journalistenfrage. Es sei nicht so überraschend gewesen, dass die Steuerschätzung "nicht ganz so günstig ausfällt". Die erwartbaren Ergebnisse sind demnach bereits vorher berücksichtigt worden.

ROUNDUP: Putin wirbt um mehr Geschäft mit China - und kritisiert Sanktionen

HARBIN/PEKING - Zum Abschluss seines Staatsbesuchs in China hat Russlands Präsident Wladimir Putin um einen Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Peking geworben - und zugleich die Sanktionen des Westens scharf kritisiert. "Russland ist bereit und in der Lage, die chinesische Wirtschaft, Unternehmen, Städte und Dörfer kontinuierlich und zuverlässig mit ökologisch sauberer und erschwinglicher Energie, Strom und Wärme zu versorgen", sagte der Kremlchef am Freitag bei der Eröffnung einer russisch-chinesischen Messe in der chinesischen Millionenstadt Harbin. Er sei sicher, dass beide Staaten ihre strategische Allianz im Energiebereich weiter stärken würden.

Kundenhinweis:ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - trading-notes lesen ist besser!

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - <b>trading-notes</b> lesen ist besser!
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
wirtschaft | 65251065 |

Weitere Meldungen

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 31.03.2026 - 17.00 Uhr Iran-Krieg treibt Inflation auf 2,5 ProzentLUXEMBURG - Mit dem Ölpreisschub im Zuge des Iran-Krieges hat die Inflation in der Eurozone deutlich angezogen. (Boerse, 31.03.2026 - 17:05) weiterlesen...

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 30.03.2026 - 17.00 Uhr Iran-Krieg lässt deutsche Inflation hochschnellenWIESBADEN - Der Iran-Krieg mit dem Ölpreisschock hat die Verbraucherpreise in Deutschland auf den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren getrieben. (Boerse, 30.03.2026 - 17:04) weiterlesen...

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 27.03.2026 - 17.15 Uhr Trump verlängert Ultimatum für Iran zum zweiten MalWASHINGTON/TEHERAN - US-Präsident Donald Trump hat sein Ultimatum zum Einlenken der iranischen Führung im Krieg noch einmal verschoben. (Boerse, 27.03.2026 - 17:19) weiterlesen...

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 26.03.2026 - 17.15 Uhr Trump droht dem Iran - Raketenalarm in Israel und am GolfLONDON - Vor dem Ende des Ultimatums von US-Präsident Donald Trump reichen die Prognosen zum Iran-Krieg von einer schnellen Waffenruhe bis zu Angriffen mit Bodentruppen. (Boerse, 26.03.2026 - 17:19) weiterlesen...

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 25.03.2026 - 17.00 Uhr Werden nicht zögern, notfalls zu handelnFRANKFURT - EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat die Bereitschaft der Notenbank zum Handeln betont, sollten steigende Energiepreise infolge des Iran-Kriegs die Inflation stark nach oben treiben. (Boerse, 25.03.2026 - 17:05) weiterlesen...