AirPods Custom-EQ: Apple bringt Drei-Band-Equalizer in Beta 9.0.314
Veröffentlicht: 17.07.2026 um 00:11 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Apple erweitert sein Audio-Angebot um eine lang erwartete Funktion: Nutzer können künftig den Klang ihrer AirPods selbst einstellen.
Die neue Custom-EQ-Funktion ist Teil der aktuellen Beta-Firmware 9.0.314 (Build 9A314b), die seit dem 15. Juli 2026 für öffentliche Tester zur Verfügung steht. Damit reagiert der Konzern auf jahrelange Forderungen nach mehr Kontrolle über die Klangwiedergabe – und holt zu Konkurrenten wie Sony oder Bose auf, die solche Einstellungen seit Jahren anbieten.
Drei-Band-Equalizer speichert Einstellungen direkt im Chip
Herzstück des Updates ist ein Drei-Band-Equalizer, mit dem Nutzer Bass, Mitten und Höhen manuell anpassen können. Erstmals gibt Apple damit direkten Zugriff auf die Klangabstimmung über die Systemeinstellungen. Entscheidender Vorteil: Die EQ-Einstellungen werden direkt auf den Ohrhörern gespeichert. Wer also vom iPhone aufs MacBook wechselt, behält sein persönliches Klangprofil – ohne erneute Konfiguration.
Die Funktion steht jedoch nur Modellen mit dem H2-Chip zur Verfügung. Dazu gehören die AirPods Pro 2, die neuen AirPods Pro 3, die AirPods 4 (auch mit Active Noise Cancellation) sowie die AirPods Max 2. Für Per-App-Profile oder parametrische Entzerrung reicht es vorerst nicht – das bleibt High-End-Kopfhörern vorbehalten.
Neue Steuerungsmöglichkeiten und Modell-Exklusives
Neben dem Equalizer bringt die Beta-Firmware ein überarbeitetes Einstellungsmenü und einen Adaptive-Audio-Regler. Damit lässt sich die Geräuschunterdrückung in Stufen einstellen – von „leichter" über „Standard" bis „stärker". Hinzu kommen Kopfgesten-Steuerung, schnellerer Gerätewechsel und ein eigener „Aus"-Modus für die Geräuschsteuerung.
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Einige Neuerungen bleiben den AirPods Pro 3 vorbehalten. Dazu zählt die GymKit-Synchronisation, die Herzfrequenzdaten mit kompatiblen Fitnessgeräten abgleicht, sowie die Precision-Finding-Funktion. Auch die Vorbereitung auf die erweiterte Siri-KI – ein Kernbestandteil des kommenden iOS 27 – ist Teil des Updates.
Beta-Risiken: Von Lautstärkeschwankungen bis zum defekten Case
Wer die neuen Funktionen testen möchte, benötigt die öffentlichen Betas von iOS 27, iPadOS 27 oder macOS 27 auf dem gekoppelten Gerät. Die Aktivierung erfolgt über die Bluetooth-Einstellungen unter „AirPods Beta-Updates". Danach installiert sich die Firmware automatisch, sobald die AirPods im Ladecase in der Nähe des Geräts liegen.
Doch Vorsicht: Erste Tester berichten von Problemen. Unberechenbares Noise-Cancelling und Lautstärkeschwankungen wurden mehrfach gemeldet. Besonders kritisch: Am 13. Juli 2026 häuften sich Berichte, dass Ladecases nach dem Update unbrauchbar wurden. Ein Downgrade auf eine stabile Vorgängerversion ist bei AirPods-Beta-Firmware nicht möglich.
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Apple dĂĽrfte die Funktionen im Laufe des Sommers weiter verfeinern. Die stabile Version wird zusammen mit dem finalen iOS 27 im September oder Herbst 2026 erwartet.
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