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Android 17: Google rollt Update gegen Banking-Trojaner aus

20.06.2026 - 00:53:03 | boerse-global.de

Google veröffentlicht Android 17 mit strengeren Malware-Regeln und verbessertem Datenschutz. Erste Nutzer melden jedoch verschwundene Widgets.

Android 17 Update: Neue Sicherheit, KI-Features und erste Fehler
Android - Ein stilisiertes, leuchtendes Schildsymbol auf einem Schaltplattendesign mit fließendem Binärcode im Hintergrund, das digitale Sicherheit symbolisiert. 20.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Das Update bringt neue Sicherheitsfunktionen, KI-Erweiterungen und verbesserten Datenschutz – aber auch erste Fehler.

Härtere Regeln gegen Hintergrund-Malware

Android 17 setzt auf Schutz von Grund auf. Das System führt strikte RAM-Obergrenzen für Apps ein. Damit soll verhindert werden, dass Malware unbemerkt Ressourcen frisst oder bösartige Prozesse am Leben hält.

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Auch dynamisch nachgeladener Code steht unter neuer Kontrolle. Apps müssen solchen Code künftig als schreibgeschützt deklarieren. Das erschwert Angreifern, legitime Prozesse während der Laufzeit mit Schadcode zu manipulieren.

Im Netzwerkbereich ist „Certificate Transparency“ für HTTPS jetzt standardmäßig aktiv. Das macht gefälschte Webseiten und Man-in-the-Middle-Angriffe schwerer.

Banking-Trojaner zeigt die Bedrohungslage

Die Sicherheitsmaßnahmen kommen nicht von ungefähr. Sicherheitsfirma Zimperium entdeckte kürzlich den Banking-Trojaner „Rokarolla“. Er zielt auf 217 Finanz- und Krypto-Apps ab und nutzt Screen-Overlays sowie Bedienungshilfen, um Anmeldedaten abzugreifen.

Android 17 reagiert mit feineren Berechtigungen. Apps brauchen jetzt eine explizite Freigabe, um WLAN-Geräte zu scannen. Dazu kommen temporäre Standortberechtigungen und eine selektive Kontaktfreigabe – Nutzer geben nur einzelne Datensätze frei, nicht das ganze Adressbuch.

Schutz bei Diebstahl und einfacherer Umstieg

Bei einem Geräteverlust hilft die neue Funktion „Als verloren markieren“. Sie ist biometrisch abgesichert und soll unbefugten Zugriff verhindern.

Parallel dazu hat Google die „Android Switch“-App aktualisiert. Der Wechsel vom iPhone wird einfacher: Das Tool überträgt jetzt drahtlos Passkeys, eSIMs und verschlüsselte RCS-Nachrichten.

Die FIDO Alliance und HID stellen in einer Studie fest: 93 Prozent der Organisationen haben Schritte zur Passkey-Authentifizierung unternommen, aber nur 13 Prozent setzen sie breit ein. Google will das beschleunigen – die Anmeldung via Passkey dauert laut internen Daten nur 3 bis 5 Sekunden, herkömmliche Passwörter brauchen 12 bis 15.

VerfĂĽgbarkeit und erste Fehler

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Das Update steht für 21 Pixel-Geräte bereit – von der Generation 6 bis zum Pixel 10a und Pixel Tablet. Wear OS 7 verspricht für Smartwatches bis zu 10 Prozent längere Akkulaufzeit und verbesserte Notfallfunktionen.

Doch nicht alles läuft rund. Nutzer berichten von verschwundenen Widgets nach der Installation – besonders bei Arbeitsprofilen oder Mobile-Device-Management-Software. Google hat den Fehler bestätigt und arbeitet an einem Fix.

Besitzer von Samsung, Xiaomi oder OnePlus müssen sich gedulden. Der Rollout der angepassten Benutzeroberflächen startet im dritten Quartal 2026.

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