USA, Computer

Apple erwartet Rekord-WeihnachtsgeschÀft dank neuer iPhones

31.10.2025 - 03:41:33 | dpa.de

Apple ist bei KI-Chatbots fĂŒr das iPhone und andere GerĂ€te deutlich langsamer als viele Rivalen. Doch den Erfolg der neuen iPhones scheint das nicht zu beeintrĂ€chtigen.

Das iPhone Pro gibt es in diesem Jahr erstmals in der Farbe Orange. - Foto: Andrej Sokolow/dpa
Das iPhone Pro gibt es in diesem Jahr erstmals in der Farbe Orange. - Foto: Andrej Sokolow/dpa

Apple stellt sich dank der PopularitĂ€t der neuen iPhone-Modelle auf sein bisher bestes WeihnachtsgeschĂ€ft ein. Der Konzern sagte fĂŒr das laufende Quartal ein Umsatzplus von zehn bis zwölf Prozent im Jahresvergleich voraus. Analysten hatten im Schnitt lediglich eine Prognose mit einem Zuwachs von sechs Prozent erwartet.

Auch beim iPhone rechnet Apple mit einem prozentual zweistelligen Umsatzwachstum und einem Rekordquartal. Der Konzern hatte im September das Standard-Modell des iPhone 17 aufgewertet, bei der teureren Pro-Version unter anderem die Kamera stark verbessert - und auch ein extrem dĂŒnnes neues Modell mit dem Namen iPhone Air herausgebracht. 

Schon im vergangenen Quartal mit nur wenigen Wochen der VerfĂŒgbarkeit neuer Modelle legten die iPhone-Erlöse um sechs Prozent auf gut 49 Milliarden Dollar zu. Das iPhone bleibt das mit Abstand wichtigste Apple-Produkt. Die Prognose zeigt, dass das iPhone-GeschĂ€ft doch nicht so stark wie von einigen Marktbeobachtern gedacht darunter leidet, dass Apple bei Anwendungen mit KĂŒnstlicher Intelligenz langsamer vorankommt.

Insgesamt stieg der Konzernumsatz im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um acht Prozent auf 102,5 Milliarden Dollar (89 Mrd Euro). Unterm Strich verdiente der Konzern unter anderem dank einer deutlich niedrigeren Steuerbelastung mit 27,5 Milliarden Dollar 86 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Wachsende Zusatzkosten durch Trumps Zölle

Dabei sorgten die Importzölle von US-PrĂ€sident Donald Trump im vergangenen Quartal wie erwartet fĂŒr eine Belastung von 1,1 Milliarden Dollar. FĂŒr das laufende Vierteljahr rechnet Apple mit zusĂ€tzlichen Kosten von 1,4 Milliarden Dollar durch die Einfuhrzölle.

Apple-GerĂ€te werden grĂ¶ĂŸtenteils in Asien gebaut, etwa in China, Indien und Vietnam. FĂŒr Einfuhren aus diesen LĂ€ndern in die USA wurden schrittweise hohe Zölle fĂ€llig. Apple-Chef Tim Cook sagte zuvor, inzwischen werde rund die HĂ€lfte der in den USA verkauften iPhones aus Indien geliefert. Trump und seine Minister sprechen immer wieder davon, dass sie gern eine iPhone-Produktion in den USA sehen wĂŒrden. Doch die Lieferketten der gesamten Branche hatten sich schon vor Jahren nach Asien verlagert.

Umsatz in China fÀllt

In der Region China fiel der Apple-Umsatz um 3,6 Prozent auf knapp 14,5 Milliarden Dollar. Analysten hatten zum Teil mit rund zwei Milliarden Dollar mehr gerechnet. Apple machen im chinesischen Markt verstĂ€rkt einheimische Rivalen Konkurrenz. Konzernchef Tim Cook zeigte sich aber zuversichtlich fĂŒr das WeihnachtsgeschĂ€ft auch in China.

112 Milliarden Dollar Jahresgewinn

Ende September lief auch das GeschĂ€ftsjahr von Apple aus. Der Konzern erzielte einen Jahresgewinn von 112 Milliarden Dollar - fast ein FĂŒnftel mehr. Der Jahresumsatz zog um sechs Prozent auf 416 Milliarden Dollar an. Das DienstleistungsgeschĂ€ft unter anderem mit Abos fĂŒr Musikstreaming, Online-Speicher oder Fitness-Angebote knackte die Marke von 100 Milliarden Dollar beim jĂ€hrlichen Umsatz.

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