Filterkaffee, Studie

Filterkaffee: Studie belegt 1,1 Jahre jüngeres biologisches Alter

Veröffentlicht am: 30.07.2026 um 23:48 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Eine Analyse der Chongqing Medical University zeigt: Filterkaffee-Konsum ist mit einem um 1,1 Jahre niedrigeren biologischen Alter verbunden, während Instantkaffee gegenteilige Effekte aufweist.

Filterkaffee-Studie: Drei Tassen täglich senken biologisches Alter
Frisch gebrühter Filterkaffee in einer Glaskaraffe auf einem modernen Holztisch bei natürlichem Morgenlicht. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Wissenschaftliche Untersuchungen liefern neue Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und dem biologischen Alterungsprozess. Eine im Juli 2026 veröffentlichte Analyse der Chongqing Medical University, die auf Daten der UK Biobank basiert, deutet darauf hin, dass die Wahl der Zubereitungsmethode eine entscheidende Rolle für die gesundheitlichen Auswirkungen des Heißgetränks spielt.

Filterkaffee und biologische Verjüngung

Die Forscher werteten für die im Fachmagazin npj Science of Food erschienene Studie die Daten von 49.414 Erwachsenen aus der UK Biobank aus. Die Probanden wiesen ein Durchschnittsalter von 56 Jahren auf. Ein zentrales Ergebnis der Untersuchung zeigt, dass ein moderater Konsum von Filterkaffee – definiert als mindestens drei Tassen pro Tag – mit einem statistisch niedrigeren biologischen Alter assoziiert ist. Im Durchschnitt lag dieser Wert bei den entsprechenden Konsumenten um 1,1 Jahre unter dem chronologischen Alter.

Dieser positive Zusammenhang blieb laut den Studienautoren auch nach der Berücksichtigung verschiedener Störfaktoren bestehen. Die Daten deuten darauf hin, dass Filterkaffee mit günstigeren Biomarkern des biologischen Alterns korreliert, wobei der Effekt bei einer Menge von drei oder mehr Tassen täglich am stärksten ausgeprägt war.

Differenzierung nach Zubereitungsart

Im Gegensatz zum Filterkaffee konnten bei anderen Zubereitungsmethoden keine vergleichbaren Effekte nachgewiesen werden. So zeigten Analysen zu Espresso keinen signifikanten Zusammenhang mit einer Verringerung des biologischen Alters.

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Wer seinen Kaffee liebt, kann jetzt noch mehr daraus machen: Eine aktuelle Studie der Chongqing Medical University zeigt, dass Filterkaffee (mindestens drei Tassen täglich) mit einem um 1,1 Jahre niedrigeren biologischen Alter verbunden ist. Instantkaffee dagegen scheint die Alterung sogar leicht zu beschleunigen. Holen Sie sich die konkreten Tipps für Ihre tägliche Kaffeeroutine. Jetzt Anti-Aging-Report anfordern

Auffällig waren zudem die Ergebnisse bezüglich Instantkaffee. Die Forscher der Chongqing Medical University beobachteten hier einen gegenteiligen Trend: Der Konsum von löslichem Kaffee wurde mit einem um ein bis zwei Monate höheren biologischen Alter in Verbindung gebracht. Die Untersuchung führt diesen Effekt zu einem signifikanten Teil auf das Entzündungssignal GlycA zurück. Dieser Biomarker vermittelte nach Angaben der Wissenschaftler 34,62 % des beobachteten Effekts von Instantkaffee auf das biologische Altern.

Biochemische Hintergründe und methodische Einordnung

Ergänzende Forschungsergebnisse anderer Institutionen stützen die Hypothese, dass die Filtration des Kaffees wesentliche Vorteile bietet. Wissenschaftler der Universität Uppsala wiesen darauf hin, dass Filterkaffee etwa 100-mal weniger Diterpene wie Cafestol und Kahweol enthält als ungefilterte Varianten. Diese Stoffe stehen häufig im Fokus der Forschung, wenn es um Auswirkungen auf den Cholesterinspiegel geht.

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Sorgen Sie sich um vorzeitige Alterung durch Ihren Lebensstil? Dann ist die Wahl der Kaffeezubereitung entscheidend: Während Filterkaffee laut einer UK-Biobank-Studie mit einem um 1,1 Jahre niedrigeren biologischen Alter assoziiert ist, wird Instantkaffee mit einer leichten Beschleunigung in Verbindung gebracht. Dieser Report zeigt Ihnen, wie Sie mit der richtigen Kaffeezubereitung Ihre Zellgesundheit fördern. Anti-Aging-Tipps für Kaffeetrinker sichern

Zudem gibt es Hinweise auf die Wirkungsweise der enthaltenen Pflanzenstoffe. Laborstudien der Texas A&M University zeigten, dass Polyphenole im Kaffee den NR4A1-Rezeptor aktivieren können, was entzündungshemmende Prozesse anstoßen könnte. Die Forscher betonten jedoch, dass es sich hierbei um Laborergebnisse handelt und klinische Beweise am Menschen noch ausstehen.

Trotz der detaillierten Datenbasis der UK Biobank mahnen Fachleute zur Vorsicht bei der Interpretation. Die Untersuchung der Chongqing Medical University wird als Beobachtungsstudie eingestuft. Damit liefert sie zwar statistische Zusammenhänge, gilt jedoch nicht als wissenschaftlicher Beweis für eine direkte Kausalität zwischen Kaffeekonsum und biologischer Verjüngung.

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