Bildung, Kinder

Marco Schnabl von body’n brain klärt auf: Warum Kinder Sicherheit brauchen, um wirklich lernen zu können

02.07.2026 - 11:32:52 | presseportal.de

Gleisdorf - Gute Noten, konzentriertes Arbeiten und schnelle Lernerfolge gelten oft als Maßstab für die schulische Entwicklung. Gleichzeitig erleben viele Eltern, Pädagogen und Erzieher etwas ganz anderes: Kinder, die eigentlich über die nötigen Fähigkeiten verfügen, geraten unter Druck ins Stocken, blockieren plötzlich oder verlieren die Freude am Lernen. Warum Lernen vielen Kindern so schwerfällt, obwohl sie grundsätzlich lernen könnten – und welche Rolle dabei das Gefühl von Sicherheit spielt, erfahren Sie hier.

Marco Schnabl von body’n brain klärt auf: Warum Kinder Sicherheit brauchen, um wirklich lernen zu können - Bild: presseportal.de
Marco Schnabl von body’n brain klärt auf: Warum Kinder Sicherheit brauchen, um wirklich lernen zu können - Bild: presseportal.de

Viele Kinder wachsen heute in einem Umfeld auf, in dem Leistung ständig präsent ist. Noten, Vergleiche, Erwartungen und Bewertungen begleiten den Schulalltag oft von Beginn an. Dabei entsteht leicht der Eindruck, dass Lernen vor allem bedeutet, möglichst schnell die richtige Antwort zu liefern. Die Folge: Immer mehr Kinder entwickeln Angst davor, Fehler zu machen. Statt neugierig zu erkunden, konzentrieren sie sich darauf, nichts falsch zu machen. Was zunächst wie mangelnde Motivation oder fehlende Fähigkeiten wirkt, hat häufig andere Ursachen. Denn wenn Kinder unter Druck geraten, schaltet ihr Gehirn zunehmend in einen Stressmodus. Aufmerksamkeit, Kreativität und freies Denken treten in den Hintergrund. Selbst Inhalte, die eigentlich verstanden wurden, können plötzlich nicht mehr abgerufen werden. „Wenn Kinder dauerhaft das Gefühl haben, etwas leisten oder beweisen zu müssen, verlieren sie genau die Offenheit, die das Lernen überhaupt erst möglich macht“, erklärt Marco Schnabl, Entwickler des body’n brain-Konzepts.

„Lernen beginnt nicht mit mehr Druck, sondern mit mehr Sicherheit. Kinder müssen erleben dürfen, dass sie ausprobieren können, ohne bewertet zu werden“, betont Marco Schnabl. Seit mehr als 23 Jahren beschäftigt er sich intensiv mit den Zusammenhängen zwischen Bewegung, Gehirnentwicklung und Lernen. Aus seiner praktischen Arbeit mit Kindern, Erwachsenen, Senioren und weiteren Zielgruppen entwickelte er das Konzept body’n brain, das spielerische Bewegungsübungen mit gezielten Denkimpulsen verbindet. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Frage, ob ein Kind ein bestimmtes Schulfach beherrscht, sondern wie gut Informationen im Gehirn verarbeitet und abgerufen werden können. Seine Erfahrung zeigt: Kinder lernen deutlich leichter, wenn sie sich sicher fühlen und Fehler nicht als Bedrohung erleben. Genau hier setzt body’n brain an. Statt Leistungsdruck und Bewertung stehen Freude, Bewegung und neue Erfahrungen im Vordergrund.

Warum Angst und Druck das Lernen blockieren

Lernen ist weit mehr als das bloße Aufnehmen von Informationen. Damit Wissen verarbeitet, gespeichert und später wieder abgerufen werden kann, braucht das Gehirn Aufmerksamkeit, Konzentration und innere Sicherheit. Gerät ein Kind jedoch unter Druck, verschiebt sich dieser Fokus. Statt sich neugierig mit neuen Inhalten auseinanderzusetzen, ist es vor allem damit beschäftigt, Fehler zu vermeiden. „Ein Kind kann nicht frei lernen, wenn es innerlich ständig damit beschäftigt ist, nicht zu versagen“, erklärt Marco Schnabl. Die Energie fließt dann nicht mehr in den eigentlichen Lernprozess, sondern in die Bewältigung von Stress.

Viele Eltern kennen Situationen, in denen Kinder bei Hausaufgaben oder Prüfungen plötzlich nichts mehr wissen, obwohl sie den Stoff zuvor verstanden haben. Solche Blockaden entstehen häufig nicht durch mangelnde Intelligenz, sondern durch Unsicherheit und Angst. Besonders problematisch wird es, wenn Kinder immer wieder das Gefühl haben, nicht schnell genug, nicht richtig genug oder einfach nicht gut genug zu sein. Mit der Zeit sinkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Gleichzeitig schwindet die Bereitschaft, Neues auszuprobieren, Fehler zu riskieren und sich auf Herausforderungen einzulassen.

Warum Kinder eigentlich ganz anders lernen

„Kinder lernen von Natur aus durch Versuchen, Erleben, Probieren und Erforschen“, beschreibt Marco Schnabl. Ein Blick auf das Laufenlernen verdeutlicht diesen Zusammenhang besonders anschaulich. Kein Kind erwartet von sich selbst, beim ersten Versuch perfekt laufen zu können. Es fällt hin, steht wieder auf und probiert es erneut – oft dutzende oder sogar hunderte Male. Niemand bewertet diese Fehlversuche als Scheitern. Im Gegenteil: Jeder Versuch ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Entwicklung.

Genau so funktioniert Lernen grundsätzlich. Das Gehirn entwickelt neue Fähigkeiten durch Wiederholung, Erfahrungen und neue Reize. Fehler sind dabei kein Hindernis, sondern Teil des Prozesses. „Fehler liefern dem Gehirn wichtige Informationen und helfen dabei, neue Verbindungen aufzubauen“, erklärt Marco Schnabl von body’n brain.

Im Schulalltag geht diese natürliche Lernhaltung jedoch häufig verloren. Sobald Leistung, Vergleich und Bewertung in den Vordergrund rücken, konzentrieren sich viele Kinder stärker darauf, Fehler zu vermeiden, als neue Erfahrungen zu sammeln. Dabei brauchen sie vor allem eines: die Sicherheit, ausprobieren zu dürfen, ohne sich ständig beweisen zu müssen.

Warum ein sicherer Lernrahmen so wichtig ist

Ein sicherer Lernrahmen bedeutet deshalb nicht, Kinder vor Herausforderungen zu schützen oder Anforderungen zu senken. Vielmehr geht es darum, Herausforderungen so zu gestalten, dass Kinder ihnen mit Zuversicht begegnen können. Sie benötigen eine Umgebung, in der Fragen erlaubt sind, Irrtümer nicht beschämen und Entwicklung wichtiger ist als Perfektion. Kinder sollten erleben dürfen, dass ihr Wert nicht von einer richtigen Antwort abhängt, sondern dass Lernen ein Prozess ist, der Zeit braucht.

Wer keine Angst vor Fehlern haben muss, probiert häufiger Neues aus, sammelt mehr Erfahrungen und entwickelt langfristig mehr Selbstvertrauen. Gleichzeitig steigt die Bereitschaft, auch schwierige Aufgaben anzugehen und Rückschläge als Teil des Lernwegs zu akzeptieren. Sicherheit schafft somit die Voraussetzungen dafür, dass das Lernen wieder zu einem natürlichen Prozess werden kann – geprägt von Neugier, Freude und dem Vertrauen in die eigene Entwicklung.

Wie body’n brain neue Lernwege eröffnet

Ein sicherer Lernrahmen allein reicht jedoch nicht aus. Kinder benötigen auch Impulse, die ihr Gehirn aktivieren, ihre Neugier wecken und sie zum Ausprobieren motivieren. Genau an diesem Punkt setzt das Konzept body’n brain an: Statt erneut Mathematik, Deutsch oder Rechtschreibung zu trainieren, verbindet body’n brain Bewegung, Koordination, visuelle Reize, Begriffe, Farben und einfache Denkaufgaben miteinander. Dadurch werden mehrere Gehirnbereiche gleichzeitig angesprochen.

Marco Schnabl veranschaulicht diesen Prozess mit dem Bild einer Autobahn: Fehlen Verbindungen im Gehirn, entsteht ein Stau, Informationen können nur eingeschränkt weitergeleitet werden. Durch wiederholte spielerische Übungen können neue „Autobahnen“ entstehen, über die Informationen leichter fließen. Das Gehirn erhält bei jedem Versuch einen Impuls – selbst dann, wenn die Übung nicht sofort gelingt.

Kinder erleben die Kurse deshalb nicht als Unterricht, sondern als gemeinsames Spiel. Gleichzeitig erhalten sie über Bewegung, Koordination und einfache Denkimpulse neue Erfahrungen, die ihnen helfen können, Lernprozesse wieder mit mehr Sicherheit und Freude zu verbinden. So entsteht ein Rahmen, in dem das Lernen nicht als Prüfung erlebt wird, sondern als etwas, das entdeckt, ausprobiert und Schritt für Schritt entwickelt werden darf. Genau darin sieht Marco Schnabl den entscheidenden Schlüssel für nachhaltiges Lernen: „Wer Kindern die Sicherheit gibt, auszuprobieren, zu entdecken und Erfahrungen zu sammeln, schafft die Grundlage für nachhaltiges Lernen – und für das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, das sie weit über die Schulzeit hinaus begleitet.“

Möchten Sie Kinder dabei unterstützen, Lernen wieder mit Neugier, Selbstvertrauen und Freude zu verbinden? Dann informieren Sie sich über das Konzept von body’n brain und erfahren Sie, wie spielerische Bewegungs- und Denkimpulse dabei helfen können, ein sicheres Lernumfeld zu schaffen, Blockaden zu lösen und die natürlichen Lernpotenziale von Kindern zu stärken!

Pressekontakt:

VITACIA GmbH
Geschäftsführer: Marco Schnabl
E-Mail: info@body-brain-activity.com
Website: https://kindertrainer.info

Ruben Schäfer
E-Mail: redaktion@dcfverlag.de

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