iOS 27: Apple verwandelt Siri in intelligenten KI-Chatbot
28.06.2026 - 03:24:54 | boerse-global.de
Apple hat die Entwickler-Tests für iOS 27 gestartet – mit einer grundlegend überarbeiteten Siri, die nun als KI-Chatbot fungiert.
Bereits Anfang Juni kündigte Craig Federighi den Umbau des Sprachassistenten an. Die neue Siri versteht persönliche Zusammenhänge und erkennt, was auf dem Bildschirm passiert. Aktuell läuft die Developer-Beta, eine öffentliche Testversion folgt im Juli. Der finale Release für alle Nutzer ist für den Herbst 2026 geplant.
Siri wird zum KI-Chatbot
Das Herzstück von iOS 27 ist die Verwandlung von Siri in einen intelligenten Chatbot. Intern trägt das Projekt den Codenamen „Campos". Branchenkreisen zufolge setzt Apple auf Googles Gemini-Modelle – konkret auf die hauseigenen Foundation Models v11. Die Partnerschaft soll Apple rund eine Milliarde Euro pro Jahr kosten. Die KI-Berechnungen laufen auf Googles Tensor Processing Units (TPUs).
Die neue Siri hat eine eigene App mit iCloud-synchronisiertem Gesprächsverlauf. Nutzer können per Sprache oder Tippen mit dem Assistenten kommunizieren: Websuchen durchführen, Inhalte erstellen oder bestimmte App-Funktionen steuern. Das System greift dabei auf persönliche Daten zu – angeblich sicher und verschlüsselt. Erste Tests zeigen: Bei Aufgaben wie dem Versenden von Fotos glänzt Siri. Bei der Bildschirmerkennung und dem Verständnis persönlicher Zusammenhänge liefert sie sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Googles nativer Gemini-Assistentin.
Mehr Tempo und frische Optik
Neben der KI hält iOS 27 über 40 Leistungsverbesserungen bereit. Besonders auffällig: AirDrop-Übertragungen sollen bis zu 80 Prozent schneller sein als zuvor. Ein effizienterer CPU-Scheduler und eine schnellere Kamera im Energiesparmodus runden das Paket ab.
Optisch neu ist ein einstellbarer „Liquid Glass"-Regler. Damit lässt sich die Transparenz und Tiefe der Bedienelemente anpassen. Besitzer des iPhone 17 Pro und des erwarteten iPhone Air freuen sich über „Dual Capture FaceTime" – die Möglichkeit, gleichzeitig von mehreren Kameras aufzuzeichnen oder zu streamen.
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Generative KI für die Fotografie
Die Fotos-App bekommt drei neue KI-Werkzeuge:
- Erweitern: Die Software generiert neue Bildinhalte an den Rändern eines Fotos, basierend auf der vorhandenen Komposition.
- Neu einrahmen: Nutzer können Perspektive und Bildausschnitt nachträglich anpassen.
- Hochwertig bereinigen: Eine verbesserte Funktion zum Entfernen störender Elemente – ohne Detailverlust.
Zudem erweitert Apple iCloud-geteilte Alben: Sie unterstützen nun Bilder in voller Auflösung und sind plattformübergreifend mit Windows und Android nutzbar. Neue Sammlungen wie „Von mir aufgenommen" und „Ausweisdokumente" helfen bei der Organisation wachsender Bildbibliotheken.
Finanzen und Produktivität
Bereits im Frühjahr 2026 führte Apple in der zweiten Beta von iOS 27 „Insights" in der Wallet-App ein. Die Funktion erlaubt das Verknüpfen verschiedener Finanzkonten. Nutzer sehen dann Kontostände, wiederkehrende Transaktionen und Ausgabenmuster. Aus Datenschutzgründen verarbeitet eine Tochterfirma die Daten – sie landen nicht auf Apples Hauptservern.
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Auch Nachrichten und Kalender sind intelligenter geworden. Die Nachrichten-App schlägt per Knopfdruck vor, Erinnerungen anzulegen oder bestimmte Fotos aus dem Gesprächsverlauf zu suchen. Der Kalender versteht natürliche Sprache: Ein ganzer Satz mit Titel, Zeit, Ort und Teilnehmerliste reicht, um einen Termin anzulegen.
Sicherheit und Geräteverwaltung
Neue Kindersicherungsfunktionen wie „Fragen vor dem Surfen" und „Kommunikationssicherheit" sind direkt ins System integriert. Eltern können zudem detailliertere Zeitkontingente für einzelne Apps festlegen. Für alle Nutzer verbessert iOS 27 den Wechsel zwischen WLAN und Mobilfunknetz. Und: Wecker und Klingelton lassen sich künftig getrennt voneinander in der Lautstärke regeln.
Die Börse reagierte positiv: Apples Aktie stieg im Zuge der Ankündigungen um bis zu 1,7 Prozent auf umgerechnet rund 235 Euro. Während die Developer-Beta bereits läuft, rechnen Beobachter mit der finalen Version im September 2026 – pünktlich zur neuen Hardware-Generation.
