macOS 27: Apple beendet Intel-Ära mit Rosetta-2-Abschaltung
28.06.2026 - 03:24:54 | boerse-global.de
Apple beendet mit dem neuen Betriebssystem die Intel-Ära endgültig – Rosetta 2 wird eingestellt.
Die Beta von macOS 27 Golden Gate ist seit dem 8. Juni verfügbar und enthüllt eine radikale Zäsur: Apple stellt die Emulationssoftware Rosetta 2 ein. Das System läuft künftig ausschließlich auf Apple Silicon. Für Nutzer älterer Intel-Macs bedeutet das: Kein Upgrade mehr.
Die finale Version des Betriebssystems soll im Herbst 2026 erscheinen. Eine öffentliche Beta-Phase ist für Juli angekündigt.
Liquid Glass und eine schlauere Siri
Mit macOS 27 führt Apple das Designkonzept „Liquid Glass“ ein. Neben der Optik gibt es praktische Neuerungen: Ein Überlauf-Button für die Menüleiste soll die Arbeitsfläche besser organisieren helfen.
Künstliche Intelligenz steht im Zentrum des Updates. Die überarbeitete Siri beherrscht nun „Visuelle Intelligenz“ – aktivierbar per Tastenkürzel (Shift+Cmd+Leertaste). Auch ältere Hardware profitiert: Branchenberichten zufolge soll der Neural Engine auf M1-Chips eine Leistungssteigerung von 15 bis 25 Prozent bei Gesichtserkennung und Echtzeit-Übersetzung erfahren.
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Apples Chip-Strategie: Der Sprung zum M7
Parallel zur Software verändert Apple seine Hardware-Roadmap. Das Unternehmen will offenbar die Pro-, Max- und Ultra-Varianten des M6-Chips überspringen. Stattdessen erscheint Ende 2026 nur ein Basismodell mit dem Codenamen „Komodo“ – ausgestattet mit 12 GPU-Kernen und einer Speicherbandbreite von 200 GB/s.
Den Fokus für Höchstleistungen legt Apple auf die M7-Serie, die 2027 mit starkem KI-Schwerpunkt debütieren soll. Zuvor ist noch ein M5 Ultra für das Mac Studio geplant: 36 CPU-Kerne, 80 GPU-Kerne und Unterstützung für bis zu 768 GB RAM. Ein OLED MacBook Ultra mit M5 Pro und Max wird zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 erwartet.
Preisschock und Sicherheitsbedrohung
Die Software-Einführung überschattet eine unangenehme Nachricht für Käufer: Apple hat die Preise mehrerer Geräte erhöht. Grund ist eine globale Knappheit von Speicherkomponenten. Das MacBook Neo kostet nun 699 Euro (zuvor 599 Euro), das MacBook Air stieg um 200 Euro auf 1.299 Euro. Die Konzernführung spricht von einer unvermeidbaren Folge gestiegener Komponentenkosten.
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Auf der Sicherheitsseite hat die Umstellung auf macOS 27 eine neue Bedrohung ans Licht gebracht. Sicherheitsforscher entdeckten eine Rust-basierte Schadsoftware namens macOS.Gaslight. Sie wird nordkoreanischen Akteuren zugeschrieben. Apple hat den Schädling unter der Bezeichnung „MACOS_BONZAI_COBUCH“ in sein XProtect-System aufgenommen – ein Schutzschild für Nutzer des neuen Betriebssystems.
macOS 27 Golden Gate folgt auf macOS 26 Tahoe (2025) und macOS 15 Sequoia (2024) und markiert den endgültigen Abschied von der Intel-Ära, die mit den ersten Apple-Silicon-Macs begann.
