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Prime Day: Gaming-PCs bis 400 Euro günstiger trotz RAM-Krise

24.06.2026 - 02:35:28 | boerse-global.de

Trotz massiv gestiegener DRAM-Preise locken Händler mit Rabatten auf Gaming-PCs und Komponenten.

Prime Day 2026: Gaming-PCs und Grafikkarten stark reduziert
Prime - A futuristic gaming PC tower with glowing internal components next to a high-end graphics card, on a dark surface. 24.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Vom 23. bis 26. Juni senken große Händler wie Amazon, Newegg, Best Buy und B&H die Preise für aktuelle Grafikkarten und Prozessoren von NVIDIA, AMD und Intel – und das trotz turbulenter Lage auf dem Speichermarkt.

Hochleistungs-PCs und Laptops im Preissturz

Systemintegratoren und Hersteller setzen in diesem Jahr vor allem auf fertig konfigurierte High-End-Rechner. Der Skytech Gaming King 95 mit Ryzen 7 9800X3D und RTX 5080 verbilligte sich um satte 400 Euro auf rund 3.300 Euro. Auch der MSI Vision ZS – gleicher Prozessor, aber mit RTX 5070 – ist mit 2.789,99 Euro 15 Prozent günstiger zu haben.

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Im oberen Mittelfeld überzeugt der ASUS ROG GM700 (Ryzen 7 9800X3D, RX 9070 XT) für 2.119,99 Euro. Corsair drückte den Preis des Vengeance a7500 auf 2.299,99 Euro – ein Rekordtief seit Markteinführung. Für mobile Spieler gibt es den Acer Nitro V 16S mit RTX 5070 bei Best Buy für 999,99 Euro, während das Lenovo Legion Pro 7i mit RTX 5080 für 2.549 Euro über die Ladentheke geht.

Branchenbeobachter sehen in vielen dieser Angebote einen direkten Angriff auf Spielekonsolen. Der Thermaltake LCGS Quartz i1460 für unter 980 Euro wird etwa als leistungsstärkere Alternative zur Steam Machine beworben, deren 512-GB-Modell bei 1.049 Euro startet.

Grafikkarten: Preise nähern sich der UVP

Auch bei Einzelkomponenten tut sich etwas. Händler wie Newegg und Amazon führen die AMD RX 9070 nahe der unverbindlichen Preisempfehlung. Die PowerColor Reaper RX 9070 XT 16GB erhielt sogar 14 Prozent Rabatt und kostet nun 689,99 Euro.

Bei NVIDIA zeigte sich die PNY RTX 5060 Ti für rund 370 Euro. Wer selbst bauen möchte: Frühere Rabatte diese Woche machten einen Komplett-PC mit RTX 5060 Ti und Ryzen 5 7600X für etwa 1.027 Euro möglich. Auch die Samsung 990 Pro 2TB SSD erreichte mit 369,99 Euro einen historischen Tiefststand.

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Der Preistreiber: DRAM-Krise überschattet Angebote

Doch die diesjährige Rabattschlacht hat einen Haken. Der Speichermarkt steckt in einer schweren Versorgungskrise – Fachleute sprechen bereits von „RAMageddon". Grund ist die Umlenkung von Fertigungskapazitäten auf High Bandwidth Memory (HBM) für KI-Infrastrukturen.

Die Folge: Verbraucher-RAM-Preise sind um 300 bis 600 Prozent gestiegen. Günstigste 32-GB-DDR5-Kits kosten derzeit knapp 375 Euro. Die Hersteller vorkonfigurierter Systeme scheinen diese Mehrkosten jedoch teilweise abzufedern, um wettbewerbsfähige Gesamtpreise zu halten. In Großbritannien erreichten begehrte Prozessoren wie der Ryzen 7 9800X3D Anfang der Woche mit 339 Pfund einen Rekordtiefstand – ein kleiner Lichtblick für Bastler, die mit höheren Speicherkosten kämpfen.

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