Gemini und Co.: EU hilft Google bei KI-Zugangsregeln
27.01.2026 - 14:45:28Im Ringen um fairen Wettbewerb im KI-Markt arbeitet die EU-Kommission einen Plan fĂŒr Google aus, mit dem der Tech-Riese sich an europĂ€ische Digitalregeln halten kann. Dabei geht es auch um Konkurrenten des vom US-Konzern entwickelten KI-Assistenten Gemini, wie die BrĂŒsseler Behörde mitteilte. Die WettbewerbshĂŒter wollen sicherstellen, dass sich Google an bestehende europĂ€ische Digitalgesetze hĂ€lt und auch anderen Entwicklern von KĂŒnstlichen Intelligenz Zugang zum Handybetriebssystem Android gewĂ€hrt.Â
KĂŒnstliche Intelligenz verĂ€ndere die Art, wie Menschen mit ihren Smartphones online nach Informationen suchen und diese erhalten, sagte die VizeprĂ€sidentin der EU-Kommission und Wettbewerbsbeauftragte Teresa Ribera. Aus diesen neuen Möglichkeiten wolle die EU-Kommission das Maximum herausholen, indem sie einen fairen Wettbewerb schafft.Â
Verbraucher sollen Alternative zu Google haben
DarĂŒber hinaus will die Kommission Empfehlungen dazu ausarbeiten, wie Google die Daten seiner Suchmaschine mit anderen Suchmaschinenanbietern teilen sollte. Dabei geht es nach Kommissionsangaben auch um die Berechtigung von anderen KI-Chatbot-Anbietern, auf die Daten der fĂŒhrenden Suchmaschine zugreifen zu dĂŒrfen. Dadurch sollen Wettbewerber demnach in die Lage versetzt werden, Nutzerinnen und Nutzern eine echte Alternative zur Google-Suche anzubieten.Â
Innerhalb der kommenden drei Monate schlagen die BrĂŒsseler WettbewerbshĂŒter Google erste MaĂnahmen vor, nach 6 Monaten soll der Prozess abgeschlossen sein. Sollte sich der US-Konzern nicht bereiterklĂ€ren, die MaĂnahmen umzusetzen, könnte die Kommission gegen den US-Konzern ermitteln und letztendlich auch Strafen verhĂ€ngen. Die Vorgaben basieren auf dem Gesetz ĂŒber digitale MĂ€rkte (Digital Markets Act - DMA).


