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Vitamin B3: Studie belegt 66-Prozent-Schutz vor Glaukom

Veröffentlicht am: 16.07.2026 um 12:54 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Studien belegen Schutz vor Glaukom durch Vitamin B3, warnen aber vor unkontrollierter Einnahme von PrÀparaten.

B-Vitamine: NatĂŒrliche Quellen und Risiken von NahrungsergĂ€nzungsmitteln
Eine Nahaufnahme einer Auswahl gesunder Lebensmittel, die reich an B-Vitaminen sind, darunter Vollkornprodukte, Fleisch, Fisch und GemĂŒse. Illustration mit AI erstellt ĂŒbermittelt durch boerse-global.de

Aktuelle Studien zeigen: Eine ausgewogene ErnĂ€hrung deckt den Bedarf meist zuverlĂ€ssig – die unkontrollierte Einnahme von PrĂ€paraten wird dagegen zunehmend kritisch gesehen.

Wo die NĂ€hrstoffe stecken

Vollkornprodukte liefern vor allem Vitamin B1, Milchprodukte sind reich an B2. Wer seinen Niacin- und B6-Bedarf decken will, greift zu Rindfleisch, HĂŒhnchen oder Lachs. Besonders nĂ€hrstoffdicht sind Innereien: Sie enthalten B1, B2, B9 und B12.

Pflanzliche Quellen ergĂ€nzen das Spektrum: Sonnenblumenkerne (B5), HĂŒlsenfrĂŒchte und BlattgemĂŒse (B9) sowie Hefe. Bei FolsĂ€ure unterscheiden Experten zwischen natĂŒrlichem Folat und synthetisch hergestellter FolsĂ€ure.

Vitamin B3 schĂŒtzt die Augen

Eine Langzeitstudie mit 2.920 Patienten ĂŒber 20 Jahre liefert beeindruckende Zahlen: Ausreichend Nicotinamid (Vitamin B3) senkte das Glaukom-Risiko um 66 Prozent. Die Ergebnisse wurden im Juli 2026 veröffentlicht.

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Parallel dazu betont die WHO: Bis zu 45 Prozent der Demenz-Risikofaktoren sind beeinflussbar. Gesund essen, geistig aktiv bleiben – aber NahrungsergĂ€nzungsmittel nur bei nachgewiesenem Mangel nehmen. So lautet die klare Empfehlung.

Die B12-Falle

Vitamin B12 kommt fast nur in tierischen Lebensmitteln vor – Muscheln, Fleisch, Eier. FĂŒr Veganer und Vegetarier ist es der kritische NĂ€hrstoff. Fachleute empfehlen hier explizit die Supplementierung, da pflanzliche Quellen oft schlechter verfĂŒgbar sind.

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Doch Vorsicht beim Kauf: Eine Untersuchung von 24 B12-PrĂ€paraten im Juli 2026 bewertete nur sechs als empfehlenswert. Hauptproblem: massive Überdosierung. Das Bundesinstitut fĂŒr Risikobewertung (BfR) empfiehlt maximal 25 Mikrogramm tĂ€glich – viele Produkte lagen weit darĂŒber.

Risiken der Selbstmedikation

Mehrfachsupplementierung und Dosierungsfehler fĂŒhren schnell zur Überversorgung. Besonders bei eingeschrĂ€nkter Nieren- oder Leberfunktion kann das gefĂ€hrlich werden. FĂŒr Kinder mit ausgewogener ErnĂ€hrung sind VitaminprĂ€parate meist ĂŒberflĂŒssig und teils schĂ€dlich. Ein allgemeiner Vitaminmangel liegt bei deutschen Kindern in der Regel nicht vor – die bekannte Ausnahme: Vitamin D im SĂ€uglingsalter.

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und MĂ€rkten ohne GewĂ€hr; Änderungen jederzeit möglich. BörsengeschĂ€fte können zu hohen Verlusten fĂŒhren. Unsere BeitrĂ€ge werden ganz oder teilweise automatisiert mit UnterstĂŒtzung von AI erstellt und geprĂŒft.

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