Wasserstoff-Inhalation, Studie

Wasserstoff-Inhalation: Studie prüft Effekte auf NK-Zellen und Stress

Veröffentlicht am: 16.09.2026 um 16:32 Uhr | Redaktion boerse-global.de

MAKE MEDICAL plant eine Studie mit 20 Probanden, um Effekte verschiedener Wasserstoff-Sauerstoff-Dosierungen auf Immunmarker zu untersuchen.

MAKE MEDICAL prüft Wasserstoff-Inhalation in neuer Vergleichsstudie
Ein minimalistischer, heller klinischer Untersuchungsraum mit steriler Einrichtung und natürlichem Lichteinfall. Illustration mit AI erstellt.

Die Erforschung therapeutischer Gasanwendungen gewinnt im Bereich komplementärmedizinischer Verfahren zunehmend an Bedeutung. In diesem Kontext steht eine explorative Vergleichsstudie des Unternehmens MAKE MEDICAL, die sich auf die Inhalation von Wasserstoff-Sauerstoff-Gemischen konzentriert.

Das Ziel dieser Untersuchung besteht darin, die physiologischen Auswirkungen verschiedener Gaskonzentrationen auf den menschlichen Organismus systematisch zu erfassen und gegenüberzustellen.

Regulatorischer Rahmen und zeitliche Planung

Die wissenschaftliche Grundlage für die Durchführung der Studie wurde im Spätsommer 2026 gefestigt. Laut vorliegenden Berichten vom 15. September 2026 erhielt das Vorhaben bereits am 21. August 2026 das notwendige Ethikvotum. Damit sind die formalen Voraussetzungen für die klinische Untersuchung erfüllt. Der Beginn der praktischen Studienphase ist für den 28. September 2026 projektiert.

Um Transparenz und internationale Vergleichbarkeit zu gewährleisten, wurde die Untersuchung unter den Registernummern jRCT1030260490 sowie UMIN000062836 offiziell angemeldet. Diese Registrierungen ermöglichen es Fachkreisen, den methodischen Aufbau und die spätere Veröffentlichung der Ergebnisse nachzuvollziehen.

Studiendesign und methodische Parameter

Das methodische Design der explorativen Studie von MAKE MEDICAL sieht eine überschaubare, aber engmaschig kontrollierte Teilnehmergruppe vor. Insgesamt sollen 20 Probanden an der Untersuchung teilnehmen, die in zwei Gruppen zu je 10 Personen aufgeteilt werden. Diese Aufteilung ermöglicht einen direkten Vergleich zwischen unterschiedlichen Anwendungsprotokollen.

Die Interventionsphase ist auf einen Zeitraum von vier Wochen festgesetzt. Während dieser Zeit inhalieren die Teilnehmer täglich für eine Dauer von 60 Minuten das entsprechende Gasgemisch. Durch die tägliche Anwendung über einen Zeitraum von einem Monat streben die Forscher an, sowohl kurzfristige Reaktionen als auch kumulative Effekte der Inhalationstherapie zu dokumentieren.

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Die neue explorative Vergleichsstudie von MAKE MEDICAL untersucht, wie unterschiedliche Wasserstoff-Sauerstoff-Konzentrationen auf NK-Zellen und oxidativen Stress wirken — 20 Teilnehmer, vier Wochen, täglich 60 Minuten Inhalation. Wer verstehen will, was das für die eigene Vorsorge bedeutet, findet in diesem kostenlosen Leitfaden die wichtigsten Zusammenhänge verständlich erklärt. Jetzt kostenlosen Leitfaden zur Wasserstoff-Inhalation anfordern

Technischer Vergleich der Inhalationssysteme

Ein wesentlicher Aspekt der Untersuchung ist der Vergleich zweier unterschiedlicher Gerätetypen, die sich in ihrer Leistungsfähigkeit und der bereitgestellten Gaskonzentration signifikant unterscheiden. MAKE MEDICAL setzt hierbei die Modelle MEGA900 und MEGA6750 ein.

Das Gerät MEGA900 liefert eine Durchflussrate von 600 ml Wasserstoff (H2) pro Minute sowie 300 ml Sauerstoff (O2) pro Minute. Im Gegensatz dazu ist das Modell MEGA6750 auf eine deutlich höhere Abgabemenge ausgelegt. Es erreicht Werte von 4.500 ml Wasserstoff pro Minute und 2.250 ml Sauerstoff pro Minute. Dies entspricht laut den Spezifikationen der 7,5-fachen Konzentration im Vergleich zum Standardmodell.

Die Studie soll klären, inwieweit diese massiv erhöhte Dosierung zu einer proportionalen Veränderung der biologischen Marker führt oder ob Sättigungseffekte eintreten.

Medizinische Endpunkte und Zielsetzung

Die Bewertung der Wirksamkeit erfolgt anhand spezifischer klinischer Endpunkte, die sowohl das Immunsystem als auch den zellulären Stoffwechsel betreffen. Im Fokus steht dabei primär die Aktivität der natürlichen Killerzellen (NK-Zellen), die eine zentrale Rolle in der körpereigenen Immunabwehr spielen.

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Chronische Erschöpfung und ein unklares Immunsystem lassen viele ratlos zurück — dabei rückt oxidativer Stress als zellulärer Treiber zunehmend in den Fokus. Der neue Leitfaden zeigt, welche Rolle Wasserstoff-Inhalation in der aktuellen Forschung spielt und wie Sie Ihre körpereigene Abwehr gezielt unterstützen können. Checkliste zu NK-Zellen und oxidativem Stress sichern

Zusätzlich untersuchen die Forscher das Ausmaß des oxidativen Stresses bei den Probanden. Es soll festgestellt werden, ob und in welcher Weise die Wasserstoff-Sauerstoff-Inhalation die Balance zwischen freien Radikalen und Antioxidantien im Körper beeinflusst. Ergänzt werden diese Daten durch umfassende Analysen allgemeiner Blutwerte, um ein ganzheitliches Bild der physiologischen Veränderungen während der vierwöchigen Testphase zu erhalten.

Die Ergebnisse dieser explorativen Untersuchung könnten Aufschluss darüber geben, welche Gaskonzentrationen für zukünftige Anwendungen im Bereich der unterstützenden Therapieformen optimal geeignet sind und welche biologischen Prozesse durch die Inhalation am stärksten adressiert werden.

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de | wissenschaft | 70111408 |