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Xiaomi Smart Band 10 Pro: 2.000 Nits Display, aber Messfehler bei Belastung

06.07.2026 - 03:09:38 | boerse-global.de

Xiaomis neuer Fitnesstracker bietet ein helles AMOLED-Display und viele Gesundheitsfunktionen, zeigt aber bei der Sensorgenauigkeit SchwÀchen.

Xiaomi Smart Band 10 Pro: Fitnesstracker mit starkem Display und SchwÀchen
Xiaomi - Nahaufnahme eines modernen Smart Bands am Handgelenk, das Gesundheitsdaten auf einem leuchtenden AMOLED-Display anzeigt. 06.07.2026 - Bild: ĂŒber boerse-global.de

Der Fitnesstracker soll vor allem bei der GesundheitsĂŒberwachung neue MaßstĂ€be setzen – doch nicht alle Versprechen halten der Praxis stand.

AMOLED-Display mit 2.000 Nits

HerzstĂŒck des neuen Modells ist das 1,74 Zoll große AMOLED-Display. Mit einer Spitzenhelligkeit von 2.000 Nits und 60 Hz Bildwiederholrate soll der Tracker auch in direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar bleiben. Das GehĂ€use ist mit 9,7 Millimetern angenehm flach.

Xiaomi bietet zwei Materialvarianten an: Eine Aluminiumlegierung mit rund 21,6 Gramm Gewicht und eine Keramik-Version. Beide sind nach Herstellerangaben bis zu 5 ATM wasserdicht.

Dual-Licht-Sensorik mit SchwÀchen

FĂŒr die Herzfrequenzmessung setzt Xiaomi auf ein Dual-Light-PPD-System. Die angepeilte Genauigkeit von 98,2 Prozent klingt beeindruckend. Fachberichte vom Juli zeigen jedoch: Bei Belastungsspitzen im Training schwankt die PrĂ€zision merklich.

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Das Schlaftracking nutzt den neuen „Algorithm 2.0“ und misst die HerzfrequenzvariabilitĂ€t (HRV). Ein Vergleich mit spezialisierten Wearables wie dem Oura Ring offenbarte Abweichungen: Das Smart Band 10 Pro registrierte tendenziell lĂ€ngere Ruhezeiten und erfasste Tiefschlafphasen anders.

Zu den weiteren Gesundheitsfunktionen gehören die Messung der BlutsauerstoffsĂ€ttigung (SpO2) und des Stressniveaus. Über 150 Sportmodi sind an Bord, darunter ein neuer Modus fĂŒr Radfahrer.

HyperOS 3, aber kein GPS

Das Wearable lĂ€uft mit HyperOS 3. Ein integriertes GPS-Modul fehlt jedoch – fĂŒr die Streckenaufzeichnung ist weiterhin ein Smartphone nötig. Eine dedizierte Trainingsplanung sucht man in der aktuellen Software ebenfalls vergeblich. Immerhin: NFC fĂŒr kontaktloses Bezahlen ist an Bord.

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Akku hÀlt bis zu 21 Tage

Ein 380-mAh-Akku versorgt das Band mit Energie. Bei moderater Nutzung soll die Laufzeit bis zu 21 Tage betragen. Schaltet man das Always-on-Display ein, sinkt der Wert auf rund 12 Tage.

Budget-Preis, solide Bewertung

Preislich bleibt Xiaomi im Budget-Segment. In Russland kostet die Alu-Variante rund 7.000 Rubel, die Keramik-Version 8.500 Rubel. FĂŒr Europa sind etwa 80 Euro avisiert. Damit unterbietet das Band Konkurrenten wie das Fitbit Charge 6 oder den Whoop 5 deutlich.

Auf Funktionen wie Satellitenkommunikation oder Mobilfunkanbindung muss der KĂ€ufer verzichten – das bleibt höherpreisigen Modellen wie der Apple Watch Ultra 3 vorbehalten. In einem aktuellen Smartwatch-Vergleich erhielt das Xiaomi Smart Band 10 Pro die Note 2,7. Das Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis wurde dabei als entscheidender Pluspunkt genannt.

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