EuropÀischer Gerichtshof bestÀtigt Milliardenstrafe gegen Google
02.07.2026 - 09:50:47 | dts-nachrichtenagentur.deDie EuropĂ€ische Kommission hatte 2018 festgestellt, dass Google seine beherrschende Stellung missbraucht habe. Dies soll durch Vorinstallationsvereinbarungen und Lizenzbedingungen geschehen sein, die sicherstellten, dass die Suchmaschine Google Search und der Browser Chrome auf MobilgerĂ€ten mit dem Betriebssystem Android verwendet wurden. Das Gericht der EuropĂ€ischen Union bestĂ€tigte die Einstufung als einheitliche und fortgesetzte Zuwiderhandlung, erklĂ€rte jedoch einen Teil des Kommissionsbeschlusses fĂŒr nichtig, der sich auf Vereinbarungen ĂŒber die Aufteilung von Einnahmen bezog.
Der Gerichtshof stellte fest, dass das Gericht keinen Rechtsfehler bei der Beurteilung der wettbewerbswidrigen Auswirkungen der Vorinstallationsbedingungen begangen habe. Es sei nicht erforderlich gewesen, eine kontrafaktische Analyse durchzufĂŒhren, um einen VerstoĂ gegen das Verbot des Missbrauchs einer beherrschenden Stellung festzustellen. Auch die Beurteilung der Anti-Fragmentierungsvereinbarungen durch das Gericht wurde bestĂ€tigt, da diese geeignet waren, die Absatzmöglichkeiten fĂŒr inkompatible Android-Versionen einzuschrĂ€nken.
