GrĂŒne deuten mögliche UnterstĂŒtzung fĂŒr Bundeswehr in der Ukraine an
12.01.2026 - 00:01:00Mit Blick auf die rabiate Machtpolitik des US-PrĂ€sidenten Donald Trump forderte sie mehr HĂ€rte von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). "Trump respektiert nur StĂ€rke. Der Bundeskanzler wird hĂ€ufiger Grenzen ziehen und sagen mĂŒssen: Bis hierhin und keinen Schritt weiter.", sagte die GrĂŒnen-Politikerin. Das wĂ€re ihrer Meinung nach schon im Fall Venezuela nötig gewesen.
Im Fall Grönland mĂŒsse Europa zeigen, "dass eine Einverleibung weitreichende Konsequenzen hĂ€tte". Die Politik der USA verĂ€ndere sich fundamental. "Zu glauben, das wird schon wieder, ist verantwortungslos", so Brantner. Deutschland und Europa mĂŒssten unabhĂ€ngiger werden. Brantner fordert deshalb eine EuropĂ€ische Verteidigungsunion. "Wir brauchen europĂ€ische StreitkrĂ€fte, die einsatzfĂ€hig sind, funktionierende Entscheidungsstrukturen, gemeinsame Beschaffung und eine europĂ€ische RĂŒstungsagentur, die tatsĂ€chlich Entscheidungen treffen kann", sagte Brantner.
Die Frage, ob mit der VerĂ€nderung der Welt auch die Ăra der GrĂŒnen als Friedenspartei ende, verneint Brantner. "Wir sind die stĂ€rkste Friedenspartei", sagte sie. Was Europa Frieden gebracht habe, sei die Anerkennung territorialer IntegritĂ€t gewesen. "Diese Ordnung wollen wir verteidigen - gegen diejenigen, die zurĂŒck in Muster wollen, die Europa ĂŒber Jahrhunderte in Kriege gefĂŒhrt haben". Das sei "der beste Ansatz fĂŒr Frieden".


