Studie: Ausdauersport wirkt ähnlich stark wie Antidepressiva
27.03.2026 - 06:39:40 | boerse-global.deNeue Forschungsergebnisse zeigen, wie wirksam Bewegung gegen Depressionen und Ängste ist. Eine aktuelle Analyse im British Journal of Sports Medicine kommt zu einem klaren Ergebnis: Regelmäßiger Ausdauersport kann ähnliche Effekte erzielen wie Medikamente oder Psychotherapie.
Die Auswertung umfasste Daten von Zehntausenden Menschen. Besonders Laufen, Schwimmen oder Tanzen senken demnach depressive Symptome und Angstzustände deutlich. Die Forschenden betonen, dass Bewegung bestehende Therapien ideal ergänzt. Angesichts langer Wartezeiten auf Therapieplätze könnte Sport für viele eine erste wirksame Option sein.
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Marburger Studie sucht Paare für Online-Training
Gleichzeitig startet eine neue Studie der Philipps-Universität Marburg. Sie untersucht, wie sich Stress in Partnerschaften überträgt und wie Paare ihre gemeinsame Resilienz stärken können. Mehr als jeder dritte Mensch erkrankt jährlich an einer psychischen Störung – oft ist Stress der Auslöser.
Unter Leitung von Professorin Dr. Nina Alexander testen die Forschenden zwei verschiedene Online-Trainings. Diese sollen das psychische Wohlbefinden von Menschen mit Depressionen und ihren Partnern gezielt verbessern. Vorstudien zeigten bereits positive Effekte bei psychisch gesunden Personen.
Kinder unter Druck: Psychische Belastung steigt wieder
Die Notwendigkeit solcher Ansätze wird durch aktuelle Zahlen untermauert. Das Deutsche Schulbarometer zeigt einen alarmierenden Trend: Die psychische Belastung bei Kindern und Jugendlichen steigt erstmals seit der Pandemie wieder.
Ein Viertel der befragten Schülerinnen und Schüler fühlte sich im vergangenen Jahr mental belastet. Besonders betroffen sind Kinder aus einkommensschwachen Familien. Fast die Hälfte der Befragten empfindet zudem hohen Leistungsdruck und lernt auch am Wochenende für die Schule.
Vagusnerv stimulieren: So kommt das Nervensystem zur Ruhe
Doch wie gelingt echte Erholung im Alltag? Experten setzen auf die Regulation des Nervensystems. Gezielte Methoden können den Vagusnerv stimulieren und den Körper in den "Ruhe-und-Verdauungs-Modus" versetzen.
Praktiken wie spezielle Atemtechniken, Kälteanwendungen oder somatische Bewegung gewinnen an Bedeutung. Sogar alltägliche Aktivitäten wie lautes Mitsingen im Auto können als wirksame Selbstregulation dienen – sie reduzieren nachweislich Stresshormone.
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Paradigmenwechsel: Von der Problem- zur Resilienzförderung
Die aktuellen Entwicklungen signalisieren einen Wandel. Es geht nicht mehr nur um Stressreduktion, sondern um die proaktive Stärkung der psychischen Widerstandskraft. Nachhaltige Gewohnheiten sind dabei entscheidender als sporadische Auszeiten.
Unternehmen integrieren diese Erkenntnisse bereits in ihre Produkte, wie etwa bei gesundheitsförnden Saunaerlebnissen. Die Zukunft liegt in personalisierten Ansätzen, die sich nahtlos in den Alltag einfügen und so langfristig das Wohlbefinden sichern.
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