SteuerschÀtzer schrauben Erwartungen deutlich nach unten
07.05.2026 - 15:19:03 | dts-nachrichtenagentur.deInsbesondere der Bund muss den gröĂten RĂŒckgang hinnehmen, um 52 Milliarden Euro wird seine SteuerschĂ€tzung fĂŒr den Prognosezeitraum 2026 bis 2030 nach unten korrigiert. FĂŒr die Gemeinden sind es rund 24 Milliarden Euro weniger, fĂŒr die LĂ€nder rund 16 Milliarden Euro. Lediglich die EU-Steuern werden bis 2030 um rund fĂŒnf Milliarden Euro höher ausfallen, so die aktuelle Erwartung der SteuerschĂ€tzer.
Insgesamt werden fĂŒr 2026 Steuereinnahmen in Höhe von 998,8 Milliarden Euro erwartet, in 2027 soll dann die Billionen-Marke ĂŒberschritten werden mit Steuereinnahmen von 1033,4 Milliarden Euro. Bis 2030 sollen die Einnahmen auf 1.138 Milliarden Euro ansteigen - und damit eben etwas langsamer als im letzten Jahr noch erwartet.
"Die heutige SteuerschÀtzung zeigt, wie sehr uns der Iran-Krieg wirtschaftlich schadet", sagte Klingbeil am Donnerstag. "Trumps verantwortungsloser Krieg und der daraus resultierende weltweite Energiepreis-Schock bremsen die positive wirtschaftliche Dynamik vorerst aus."
Die aktuelle Lage bleibe von groĂen Unsicherheiten geprĂ€gt, so der Minister weiter. Das erfordere permanentes Krisenmanagement. "Dazu gehören unsere SofortmaĂnahmen zur Entlastung angesichts der hohen Energiepreise." Man bereite sich darauf vor, "jederzeit zu handeln, wenn die Krise sich weiter zuspitzt". Gleichzeitig zeigten die Zahlen: "Wir mĂŒssen weiter hart daran arbeiten, dass wir krisenfester und unabhĂ€ngiger werden. Wir setzen deshalb auf Investitionen und Reformen, um Deutschland stĂ€rker zu machen", so Klingbeil. Oberstes Ziel bleibe, "dass wir ArbeitsplĂ€tze sichern, neue Jobs schaffen und fĂŒr Wirtschaftswachstum sorgen."
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