Ukraine, Russland

CDU will mehr Geld für Ukraine-Militärhilfe

15.09.2025 - 00:00:00

Der CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt hat Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) aufgefordert, die Budgetanforderungen von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) für die Ukraine-Militärhilfe ernster zu nehmen.

"Die Budgetanforderungen von Pistorius für den Haushalt 2026 müssen unbedingt ernst genommen werden", sagte Hardt der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "Die Sicherheitspolitik hat sich seit der Zeitenwende-Rede 2022 von Kanzler Scholz und den Sondervermögens-Entscheidungen aus dem Frühjahr 2025 leider noch einmal ungünstiger entwickelt", so der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion. Hintergrund ist, dass Klingbeil Budgetanforderungen von Pistorius für eine höhere Ukraine-Hilfe aus Haushaltsgründen abgelehnt hat. Am Wochenende sind erneut russische Drohnen über polnisches und rumänisches Nato-Gebiet geflogen. "Russland setzt Muster fort, die wir leider schon von der Ukraine und Georgien kennen: Grenzen werden ständig ausgetestet und überschritten, wenn keine Gegenmaßnahmen zu verzeichnen sind. Nichtreaktion wird als Schwäche gewertet und heizt die Kriegsgefahr an", sagte Hardt.

"Putins Regime ist längst eine Kriegsjunta, die mit Frieden gar nicht mehr umgehen kann. Russland folgt seiner eigenen Eskalationslogik." Ein hohes Abschreckungsniveau auch in der Ukraine sei die beste Garantie dafür, "dass wir diese schwierige Phase der europäischen Sicherheitspolitik gut und friedlich überstehen".

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Selenskyj kritisiert nach Blackout Kiews Stadtverwaltung. Selenskyj verurteilt nicht nur den Beschuss, sondern auch die schlechte Vorbereitung darauf. Sein Angriff zielt auf einen alten Rivalen. Russische Angriffe haben Kiew in Dunkelheit und Kälte gestürzt. (Ausland, 28.01.2026 - 21:45) weiterlesen...

Bericht: 1,2 Millionen Moskauer Soldaten verwundet oder tot. Doch der seit vier Jahren tobende Krieg könnte bald eine traurige Marke überschreiten. Russland und die Ukraine behandeln ihre Verluste an Soldaten als Verschlusssache. (Ausland, 28.01.2026 - 13:47) weiterlesen...

Ukrainekrieg: SPD bringt direkte Gespräche mit Kreml ins Spiel Angesichts der Verhandlungen über die Zukunft der Ukraine und der dramatischen Folgen durch den Ausfall von Strom und Heizungen erwägen SPD-Politiker die Möglichkeit direkter Gespräche von Kanzler Friedrich Merz (CDU) mit Russland."Wir sehen, dass sich in den Gesprächen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs wenig bewegt und dass wir als Europäer nicht mit am Tisch sitzen", sagte der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Adis Ahmetovic, der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochausgaben). (Politik, 28.01.2026 - 00:01) weiterlesen...

Ukraine: Tote nach russischem Angriff auf Passagierzug. Nun ist nach ukrainischen Angaben ein Passagierzug mit vielen Menschen das Ziel eines Drohnenangriffs - mit schlimmen Folgen. Russland überzieht die Ukraine täglich mit Angriffen aus der Luft. (Ausland, 27.01.2026 - 21:34) weiterlesen...

Tote und Verletzte in Odessa nach Drohnenangriff. Wie die Menschen die Nacht erlebten – und warum in Charkiw fast alles dunkel ist. Nach dem Angriff auf Odessa: Brände, zerstörte Häuser und eine beschädigte Kirche. (Ausland, 27.01.2026 - 16:21) weiterlesen...

Selenskyj besteht auf EU-Beitritt für Ukraine schon 2027. Die Mitgliedschaft sieht er als Sicherheitsgarantie für sein Land. Der ukrainische Präsident Selenskyj wirbt beim österreichischen Kanzler Stocker für einen raschen EU-Beitritt der Ukraine. (Ausland, 27.01.2026 - 15:00) weiterlesen...