Schah-Sohn befĂŒrwortet MilitĂ€rschlag gegen Regime in Iran
12.02.2026 - 13:58:41Vor seiner Abreise nach MĂŒnchen bezeichnet Pahlavi die blutig niedergeschlagenen Proteste nach seinem Januar-Aufruf als "Revolution". Tausende Menschen starben, doch "es gibt kein ZurĂŒck", sagte er dem Nachrichtenmagazin. Das Regime sei geschwĂ€cht, die FĂŒhrung verstecke sich in Bunkern und habe dem Volk nichts zu bieten.
Jetzt sei der Moment fĂŒr einen gezielten Schlag gegen RevolutionswĂ€chter und SicherheitskrĂ€fte. Ein solcher Schlag gegen den UnterdrĂŒckungsapparat sei "keine Ă€uĂere Intervention, sondern ein humanitĂ€res Einschreiten", sagte er. Ein schneller MilitĂ€rschlag könne Massenmord stoppen und den Iranern eine "faire Chance" geben.
Pahlavi appelliert vor allem an die Berater des US-PrĂ€sidenten. "Trump hat die Chance, Geschichte zu schreiben, indem er dem iranischen Volk zur Freiheit verhilft", sagte er. Trumps Worte "Hilfe ist unterwegs" vom 13. Januar 2026 hĂ€tten in Iran Anklang gefunden, blieben jedoch folgenlos. Ăber 100.000 Regimeangehörige aus dem Sicherheitsbereich und der Verwaltung des Staatsapparats hĂ€tten sich auf seine Aufforderung hin bereits bei seinem Team gemeldet.
Pahlavi plant, selbst vor Ort zu handeln. "Ich prĂŒfe, wann ich in Iran wirken kann", erklĂ€rt er. Bereits 1980 habe er Khomeinis Luftwaffe seinen Dienst im Krieg gegen den Irak angeboten. Er sei "kein Opferlamm", sondern wolle den Ăbergang im Land organisieren.
Der OppositionsfĂŒhrer fordert nach einem Sturz des Regimes Amnestie fĂŒr MitlĂ€ufer und Prozesse nach dem NĂŒrnberger Modell fĂŒr "DĂ€monen" wie Khamenei. Ăber die kĂŒnftige Staatsform, ob konstitutionelle Monarchie oder Republik, sollten die Iraner per Referendum entscheiden. Die zerstrittene Opposition wolle er mit vier Prinzipien vereinigen: Gleichheit, SĂ€kularismus, Demokratie, Freiheitsrechte.
"Die internationale Gemeinschaft sollte aufhören, das Regime zu stĂŒtzen, und sich klar auf die Seite des iranischen Volks stellen", sagte er als Botschaft an die Teilnehmer der MĂŒnchner Sicherheitskonferenz. "Die Freiheitsbewegung in Iran braucht UnterstĂŒtzung - politisch, wirtschaftlich, notfalls militĂ€risch." @ dts-nachrichtenagentur.de
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