Richterbund reichen ReformplĂ€ne fĂŒr Verwaltungsgerichte nicht
03.02.2026 - 00:00:00"Tragende SĂ€ule eines Rechtsstaatspakts von Bund und LĂ€ndern muss die personelle VerstĂ€rkung der Gerichte sein", sagte Rebehn. Besonders die Verwaltungsgerichte stĂŒnden unter erheblichem Druck. Nach rund 72.000 Hauptsacheverfahren im Jahr 2023 und mehr als 100.000 FĂ€llen im Jahr 2024 zeichne sich fĂŒr 2025 ein erneuter Anstieg um rund 50 Prozent ab.
Dass die Zahl der AsylantrĂ€ge zuletzt rĂŒcklĂ€ufig gewesen sei, entlaste die Gerichte bislang nicht. Hintergrund sei, dass das Bundesamt fĂŒr Migration und FlĂŒchtlinge seine VerfahrensbestĂ€nde derzeit schneller abarbeite - mit der Folge einer neuen Klagewelle. "Die neue Asylklagewelle bringt auch den Trend zu kĂŒrzeren Gerichtsverfahren wieder ins Stocken", sagte Rebehn. Hubig hatte am Montag einen entsprechenden Gesetzentwurf vorgelegt. Ziel sei es, Gerichte zu entlasten und Verfahren zu beschleunigen, ohne den Aufwand zu erhöhen.


