CDU nennt SPD-Erbschaftssteuerplan Anschlag auf ArbeitsplÀtze
13.01.2026 - 19:20:47 | dts-nachrichtenagentur.de"Das, was wir jetzt hören, ist Gift fĂŒr den Mittelstand. Denn es wĂ€re eine Substanzversteuerung und das können wir in dieser Situation ohnehin nicht, aber auch in GĂ€nze nicht mitmachen", so die CDU-Politikerin.
Zwar sei der Mittelstand in Deutschland immer noch herausragend, doch preislich nicht mehr wettbewerbsfĂ€hig, "weil schon heute in Deutschland höchste Steuern erhoben werden". Bei landwirtschaftlichen Betrieben mit GrundstĂŒcken oder einem BĂ€cker mit Haus und Backstube seien schnell fĂŒnf Millionen als Anlagevermögen zusammen, sagte sie. "Dann heiĂt das, dass genau diese Betriebe ihre Betriebe teilweise verĂ€uĂern mĂŒssten, um am Ende Steuerschulden zu bezahlen. Und das ist ein Anschlag dem Grunde nach auf Arbeits- und AusbildungsplĂ€tze", so Gitta Connemann.
Das Erbschaftssteuerkonzept der SPD sieht vor, dass jeder einen sogenannten "Lebensfreibetrag" von einer Million Euro haben soll, bis zu dem Erbschaften steuerfrei bleiben. FĂŒr Unternehmenserben die Verschonungsregel gestrichen werden soll. Betriebsvermögen bis fĂŒnf Millionen Euro sollen steuerfrei bleiben. Um die LiquiditĂ€t von Unternehmen nicht zu gefĂ€hrden, plant die SPD, dass die Steuerschuld auf bis zu 20 Jahre gestundet werden soll.
