Mix aus Regen und Schnee sorgt weiter fĂŒr Glatteisgefahr
27.01.2026 - 14:59:22Nach Schnee, Eis und zahlreichen GlĂ€tteunfĂ€llen droht in Teilen Deutschlands die nĂ€chste schwierige Witterungslage. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet am Abend und in der Nacht zum Mittwoch in mehreren Regionen erneut mit Glatteis. Das wĂŒrde abermals erhebliche Verkehrsproblemen mit sich bringen.
Glatteisgefahr nimmt am Abend wieder zu
Besonders betroffen sind den Angaben zufolge die westlichen und sĂŒdwestlichen Mittelgebirge, der zentrale Mittelgebirgsraum sowie der Osten Baden-WĂŒrttembergs. Dort könne gefrierender Regen oder SprĂŒhregen StraĂen und Wege spiegelglatt machen.
Auch in anderen Landesteilen kann es durch ĂŒberfrierende NĂ€sse glatt werden. Der DWD warnt deshalb vor erhöhter Rutschgefahr im StraĂenverkehr und fĂŒr FuĂgĂ€nger. Im Nordosten und SĂŒdosten Deutschlands soll es dagegen ĂŒberwiegend trocken bleiben.
Unruhige Nacht und schwieriger Berufsverkehr
Bereits in der Nacht und am Morgen hatten Schnee und Eis vielerorts fĂŒr schwierige Bedingungen gesorgt. FuĂgĂ€nger und Pendler mussten sich auf glatte Wege einstellen, regional gab es Verkehrsbehinderungen. Es kam zu zahlreichen GlĂ€tteunfĂ€llen, gröĂere UnglĂŒcke blieben jedoch aus. Dennoch wurden Menschen leicht verletzt. Auf einigen Autobahnabschnitten blieben nach starkem Schneefall Lastwagen liegen und blockierten die Fahrbahnen - etwa auf der A5 bei GieĂen.
Bahnverkehr teils eingeschrĂ€nkt â leichte Entspannung am Vormittag
Auch im Bahnverkehr kam es infolge von vereisten Oberleitungen und Weichen zu EinschrĂ€nkungen, die sich im Laufe des Vormittags teils entspannten. Die Lage habe sich «erheblich verbessert», sagte ein Bahnsprecher. Seit dem Morgen wĂŒrden FernverkehrszĂŒge wieder in Richtung Ostsee fahren - allerdings noch mit groĂen EinschrĂ€nkungen. Einzelne Verbindungen fallen weiter aus.Â
In Berlin musste der StraĂenbahnverkehr wegen vereister Oberleitungen eingestellt werden. Inzwischen laufe der Fahrbetrieb seit dem Vormittag wieder an, hieĂ es von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG).
Neben Verkehrsproblemen fĂŒhrte die Schneelast regional auch zu AusfĂ€llen in der Energieversorgung. Im Raum NĂŒrnberg registrierte der Energieversorger N-Ergie in der Nacht fĂŒnf StromausfĂ€lle. Ursache waren umstĂŒrzende BĂ€ume und herabfallende Ăste, die auf Stromleitungen fielen. Betroffen war vor allem das stark bewaldete NĂŒrnberger Land, wie ein Unternehmenssprecher mitteilte.
Unterricht fÀllt regional aus
In mehreren Regionen blieb am Dienstag zudem der PrĂ€senzunterricht an Schulen aus. Etwa in Teilen Frankens im Norden von Bayern sagten Landkreise und StĂ€dte den Unterricht ab, da Schulwege und SchĂŒlerbeförderung als nicht sicher galten. Teilweise wurden Notbetreuungen eingerichtet oder auf Distanzunterricht ausgewichen.
Die Glatteisgefahr bleibt vorerst bestehen. Der DWD erwartet in den kommenden Tagen weiterhin einen Mix aus Regen und Schnee. Vor allem in der Mitte Deutschlands ist mit gefrierendem Regen zu rechnen. Autofahrer, FuĂgĂ€nger und Pendler sollten auch in den nĂ€chsten Tagen weiterhin vorsichtig bleiben.









