Weniger Menschen ziehen in die USA
10.11.2025 - 09:34:35Deutlich weniger Menschen sind seit Anfang dieses Jahres aus Deutschland in die USA gezogen. Von Januar bis September wurden 17.100 FortzĂŒge gemeldet, rund 18 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum (20.800). Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden auf Basis vorlĂ€ufiger Daten mitteilte, lagen die Zahlen damit auf dem niedrigsten Stand seit dem Corona-Jahr 2021. Mit der AmtseinfĂŒhrung am 20. Januar 2025 begann die zweite Amtszeit von US-PrĂ€sident Donald Trump.
Unterdessen stieg im selben Zeitraum die Zahl der ZuzĂŒge aus den USA leicht an auf gut 19.300 - das ist ein Plus von 3,4 Prozent. «Damit sind erstmals seit 2021 in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 mehr Menschen aus den USA nach Deutschland gezogen als umgekehrt», erklĂ€rten die Statistiker.
Weniger ĂbernachtungsgĂ€ste aus den USA
Und wie steht es um touristische Zahlen? Den Daten zufolge sind seit Anfang 2025 weniger Urlauber aus den USA nach Deutschland gekommen. So wurden von Januar bis August dieses Jahres rund 1,96Â Millionen AnkĂŒnfte verzeichnet, 3,2Â Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum (2,02 Millionen AnkĂŒnfte). Im Sommermonat Juli gab es sogar einen RĂŒckgang von 10,2 Prozent.
Zum Vergleich: Insgesamt stieg die Zahl der GĂ€ste aus dem In- und Ausland zwischen Januar und August im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,7Â Prozent auf 128,4 Millionen.
Weniger Passagiere fliegen in die Vereinigten Staaten
Derweil ist die Zahl der Flugpassagiere mit Reiseziel USA gesunken. So boardeten im Zeitraum Januar bis September an deutschen FlughĂ€fen rund 1,3 Prozent oder rund 67.200 weniger FluggĂ€ste mit dem letztbekannten Streckenziel USA als im Vorjahreszeitraum.Â
«Im selben Zeitraum ist die Zahl der FluggĂ€ste mit einem anderen auĂereuropĂ€ischen Ziel um 4,3 Prozent gestiegen», betonten die Statistiker. Allerdings lagen die USA laut Bundesamt mit rund fĂŒnf Millionen FluggĂ€sten noch immer auf Platz 1 der beliebtesten auĂereuropĂ€ischen Ziele von deutschen FlughĂ€fen aus â vor Ăgypten mit 1,6 Millionen FluggĂ€sten.


