Deutschland

DWD warnt vor Glatteis - UnfÀlle im Norden

27.12.2025 - 07:56:47

Gefrierende NĂ€sse hat am Morgen auf vielen Straßen in Deutschland fĂŒr spiegelglatte Fahrbahnen gesorgt. Viele Autofahrer wurden davon offenbar ĂŒberrascht. Es krachte immer wieder.

  • Der DWD warnt vor glatten Straßen. (Symbolbild) - Foto: Jason Tschepljakow/dpa

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  • Es kam zu mehrere UnfĂ€llen aufgrund der GlĂ€tte. (Symbolbild) - Foto: Stefan Puchner/dpa

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  • In Niedersachen kam es am frĂŒhen Morgen zu einem Unfall auf der spiegelglatten Autobahn 1. Dabei wurden nach Polizeiangaben fĂŒnf Menschen leicht verletzt.  - Foto: Nord-West-Media TV/Nord-West-Media TV /dpa

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Der DWD warnt vor glatten Straßen. (Symbolbild) - Foto: Jason Tschepljakow/dpaEs kam zu mehrere UnfĂ€llen aufgrund der GlĂ€tte. (Symbolbild) - Foto: Stefan Puchner/dpaIn Niedersachen kam es am frĂŒhen Morgen zu einem Unfall auf der spiegelglatten Autobahn 1. Dabei wurden nach Polizeiangaben fĂŒnf Menschen leicht verletzt.  - Foto: Nord-West-Media TV/Nord-West-Media TV /dpa

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Morgen vor GlĂ€tte im Norden und Osten Deutschlands gewarnt. Zudem sei es auch gebietsweise im Westen sowie im Alpenvorland glatt, hieß es. In mehreren BundeslĂ€ndern kam es zu zahlreichen UnfĂ€llen auf spiegelglatten Straßen.

Die Feuerwehr in Berlin warnte bis zum Vormittag vor GlĂ€tte durch SprĂŒhregen. «Vermeiden Sie nach Möglichkeit nicht notwendige Aufenthalte im Freien», hieß es dort auf der Webseite. 

Zahlreiche Autofahrer wurden von den glatten Straßen offenbar ĂŒberrascht.

Zahlreiche UnfÀlle aufgrund von GlÀtte

In Niedersachen kam es am frĂŒhen Morgen zu einem Unfall auf der spiegelglatten Autobahn 1. Dabei wurden nach Polizeiangaben fĂŒnf Menschen leicht verletzt. Die Feuerwehr hatte zuvor von 13 Verletzten gesprochen. Insgesamt stießen nahe Wildeshausen im Kreis Oldenburg laut Polizei sieben Fahrzeuge zusammen. Die Feuerwehr hatte diese Zahl zuvor mit fĂŒnf angegeben. Die Fahrbahn dort habe einer EisflĂ€che geglichen. Den Angaben zufolge konnten sich die EinsatzkrĂ€fte am Unfallort nach dem Aussteigen wegen der glatten Fahrbahn zunĂ€chst nur in kleinen Schritten fortbewegen.

Im niedersĂ€chsischen Landkreis Cloppenburg ĂŒberschlugen sich eine Mutter und ihr Kind mit ihrem Auto, das am Morgen auf einer glatten Straße in einer Kurve in von der Fahrbahn abgekommen war, sagte eine Polizeisprecherin. Die 22 Jahre alte Frau wurde leicht verletzt in einem Krankenhaus behandelt. Das acht Monate alte Baby blieb unverletzt.

In der OsthĂ€lfte Mecklenburg-Vorpommerns gab es in der Nacht wegen glatter Straßen mehr als ein dutzend UnfĂ€lle. Das PrĂ€sidium in Neubrandenburg zĂ€hlte bis zum frĂŒhen Morgen 15 EinsĂ€tze. In zwei FĂ€llen wurden Autofahrer leicht verletzt. 

Auch in Schleswig-Holstein fĂŒhrte GlĂ€tte auf den Straßen am Morgen zu mehreren VerkehrsunfĂ€llen. Besonders betroffen waren dort die Kreise Herzogtum Lauenburg und Stormarn. Bisher sei durch die UnfĂ€lle dort aber niemand schwer verletzt worden.

ZusĂ€tzliche Rettungswagen fĂŒr erhöhtes Einsatzaufkommen 

In Hamburg rĂŒckte die Feuerwehr seit Freitagabend in knapp zwölf Stunden zu 87 GlĂ€tte-UnfĂ€llen aus. Es habe sich dabei vor allem um AutounfĂ€lle gehandelt, außerdem seien Menschen wegen der GlĂ€tte gestĂŒrzt. Die Feuerwehr habe zusĂ€tzliche Rettungswagen zur VerfĂŒgung gestellt, um sich um das erhöhte Einsatzaufkommen kĂŒmmern zu können, hieß es.

In Brandenburg wurden nach vorlĂ€ufigen Angaben der Polizei seit Freitagabend um 18.00 Uhr rund 120 VerkehrsunfĂ€lle registriert. Dabei seien 19 Menschen verletzt worden, sagte ein Sprecher. Eine abschließende Statistik werde erst am folgenden Tag erwartet, bereits jetzt sei aber klar, dass das Unfallgeschehen deutlich ĂŒber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres liege. GlĂ€tte wird als Unfallursache jedoch statistisch nicht gesondert erfasst, erklĂ€rte der Polizeisprecher.

Am Morgen fuhren in Potsdam zudem aufgrund der KĂ€lte keine Busse. «Witterungsbedingt ist der Busverkehr im Stadtgebiet Potsdam aktuell eingestellt», hieß es von den Stadtwerken Potsdam. Die Polizei rief Verkehrsteilnehmer angesichts der Wetterlage zu besonderer Achtsamkeit auf.

73-JÀhrige stirbt bereits Freitag nach Unfall 

In Hessen starb eine 73-JĂ€hrige bereits am Freitag nach einem Zusammenstoß zweier Autos im Krankenhaus, zwei weitere Menschen wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Eine 57-JĂ€hrige war mit ihrem Auto vermutlich aufgrund von GlĂ€tte nahe Hessisch Lichtenau ins Schleudern geraten, wie die Polizei mitteilte. Sie geriet in den Gegenverkehr und stieß dort mit einem entgegenkommenden Wagen zusammen.

@ dpa.de

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