DWD warnt vor Glatteis - UnfÀlle im Norden
27.12.2025 - 07:56:47Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Morgen vor GlĂ€tte im Norden und Osten Deutschlands gewarnt. Zudem sei es auch gebietsweise im Westen sowie im Alpenvorland glatt, hieĂ es. In mehreren BundeslĂ€ndern kam es zu zahlreichen UnfĂ€llen auf spiegelglatten StraĂen.
Die Feuerwehr in Berlin warnte bis zum Vormittag vor GlĂ€tte durch SprĂŒhregen. «Vermeiden Sie nach Möglichkeit nicht notwendige Aufenthalte im Freien», hieĂ es dort auf der Webseite.Â
Zahlreiche Autofahrer wurden von den glatten StraĂen offenbar ĂŒberrascht.
Zahlreiche UnfÀlle aufgrund von GlÀtte
In Niedersachen kam es am frĂŒhen Morgen zu einem Unfall auf der spiegelglatten Autobahn 1. Dabei wurden nach Polizeiangaben fĂŒnf Menschen leicht verletzt. Die Feuerwehr hatte zuvor von 13 Verletzten gesprochen. Insgesamt stieĂen nahe Wildeshausen im Kreis Oldenburg laut Polizei sieben Fahrzeuge zusammen. Die Feuerwehr hatte diese Zahl zuvor mit fĂŒnf angegeben. Die Fahrbahn dort habe einer EisflĂ€che geglichen. Den Angaben zufolge konnten sich die EinsatzkrĂ€fte am Unfallort nach dem Aussteigen wegen der glatten Fahrbahn zunĂ€chst nur in kleinen Schritten fortbewegen.
Im niedersĂ€chsischen Landkreis Cloppenburg ĂŒberschlugen sich eine Mutter und ihr Kind mit ihrem Auto, das am Morgen auf einer glatten StraĂe in einer Kurve in von der Fahrbahn abgekommen war, sagte eine Polizeisprecherin. Die 22 Jahre alte Frau wurde leicht verletzt in einem Krankenhaus behandelt. Das acht Monate alte Baby blieb unverletzt.
In der OsthĂ€lfte Mecklenburg-Vorpommerns gab es in der Nacht wegen glatter StraĂen mehr als ein dutzend UnfĂ€lle. Das PrĂ€sidium in Neubrandenburg zĂ€hlte bis zum frĂŒhen Morgen 15 EinsĂ€tze. In zwei FĂ€llen wurden Autofahrer leicht verletzt.Â
Auch in Schleswig-Holstein fĂŒhrte GlĂ€tte auf den StraĂen am Morgen zu mehreren VerkehrsunfĂ€llen. Besonders betroffen waren dort die Kreise Herzogtum Lauenburg und Stormarn. Bisher sei durch die UnfĂ€lle dort aber niemand schwer verletzt worden.
ZusĂ€tzliche Rettungswagen fĂŒr erhöhtes EinsatzaufkommenÂ
In Hamburg rĂŒckte die Feuerwehr seit Freitagabend in knapp zwölf Stunden zu 87 GlĂ€tte-UnfĂ€llen aus. Es habe sich dabei vor allem um AutounfĂ€lle gehandelt, auĂerdem seien Menschen wegen der GlĂ€tte gestĂŒrzt. Die Feuerwehr habe zusĂ€tzliche Rettungswagen zur VerfĂŒgung gestellt, um sich um das erhöhte Einsatzaufkommen kĂŒmmern zu können, hieĂ es.
In Brandenburg wurden nach vorlĂ€ufigen Angaben der Polizei seit Freitagabend um 18.00 Uhr rund 120 VerkehrsunfĂ€lle registriert. Dabei seien 19 Menschen verletzt worden, sagte ein Sprecher. Eine abschlieĂende Statistik werde erst am folgenden Tag erwartet, bereits jetzt sei aber klar, dass das Unfallgeschehen deutlich ĂŒber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres liege. GlĂ€tte wird als Unfallursache jedoch statistisch nicht gesondert erfasst, erklĂ€rte der Polizeisprecher.
Am Morgen fuhren in Potsdam zudem aufgrund der KÀlte keine Busse. «Witterungsbedingt ist der Busverkehr im Stadtgebiet Potsdam aktuell eingestellt», hieà es von den Stadtwerken Potsdam. Die Polizei rief Verkehrsteilnehmer angesichts der Wetterlage zu besonderer Achtsamkeit auf.
73-JĂ€hrige stirbt bereits Freitag nach UnfallÂ
In Hessen starb eine 73-JÀhrige bereits am Freitag nach einem Zusammenstoà zweier Autos im Krankenhaus, zwei weitere Menschen wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Eine 57-JÀhrige war mit ihrem Auto vermutlich aufgrund von GlÀtte nahe Hessisch Lichtenau ins Schleudern geraten, wie die Polizei mitteilte. Sie geriet in den Gegenverkehr und stieà dort mit einem entgegenkommenden Wagen zusammen.







