Deutschland

Wintereinbruch sorgt fĂŒr GlĂ€tte in Deutschland

24.11.2025 - 05:31:10

Rutschpartie auf der Autobahn, Schnee bis ins Tiefland: Der erste grĂ¶ĂŸere Wintereinbruch bringt vielerorts Verkehrsprobleme. Schon gibt es Warnungen vor weiterem Glatteis und Frost.

Ein Wintereinbruch hat Teile Deutschlands in der Nacht weiß gefĂ€rbt – und zugleich fĂŒr rutschige Straßen und teils gefĂ€hrliche GlĂ€tte gesorgt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt auch fĂŒr den heutigen Tag vor weiterem Schneefall, gefrierendem Regen und anhaltenden Verkehrsbehinderungen, besonders im SĂŒden und SĂŒdosten.

FĂŒr die Regionen Stuttgart und TĂŒbingen galt in den frĂŒhen Morgenstunden eine amtliche Unwetterwarnung vor extremem Glatteis. Auch in Bayern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hamburg kam es zu rutschigen Straßen, einzelnen UnfĂ€llen und Behinderungen. Polizeisprecher in Bayern und in Niedersachsen sprachen von der ersten richtigen Schneenacht dieses Winters. 

Erste Auswirkungen im Verkehr

Der Wintereinbruch sorgte in mehreren Regionen fĂŒr Probleme auf den Straßen, auch durch glatte Autobahnen. In Schleswig-Holstein fĂŒhrte Glatteis zu Chaos auf der A7, und auf der A9 rutschten Lastwagen in Mittelfranken sowie bei Schnaittach von der Fahrbahn, was teils kurze Sperrungen auslöste. 

In Baden-WĂŒrttemberg blieb es bei mehreren GlĂ€tteunfĂ€llen auf der A7 bei BlechschĂ€den. Am Flughafen Köln/Bonn musste der Flugbetrieb wegen Blitzeises fĂŒr 45 Minuten pausieren. In WĂŒrzburg stellte der Nahverkehr den gesamten Busbetrieb fĂŒr die Nacht ein; die Straßenbahnen fuhren weiter. 

Winterwetter am Montag: Weiter Schnee und Glatteisregen

Am Montag soll das Wetter deutschlandweit unbestĂ€ndig und nasskalt bleiben. Im Osten und Nordosten fĂ€llt etwas Schnee, in Ostbayern gebietsweise auch krĂ€ftig, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. In SĂŒdostbayern besteht weiterhin Glatteisgefahr durch gefrierenden Regen, örtlich mit unwetterartigen Niederschlagsmengen.

Deutschlandweit ist es stark bewölkt bis bedeckt. In einem breiten Streifen von der Schweiz bis zum Bayerischen Wald halten lĂ€nger anhaltende RegenfĂ€lle an, im SĂŒdosten weiter mit Eisregen. Vom Westen bis zur Mitte treten einzelne Schauer auf, im Osten sind zwischendurch kurze Auflockerungen möglich. Auch im Norden ist mit Schneeregen zu rechnen.

Die Höchstwerte liegen zwischen einem Grad an der Oder und bis zu acht Grad im Raum Aachen. Der Wind weht schwach bis mĂ€ĂŸig aus sĂŒdlichen Richtungen.

Nacht zu Dienstag: Schnee bis ins Tiefland und verbreitet Frost

In der Nacht zum Dienstag soll es winterlich bleiben. Im SĂŒden und SĂŒdosten halten die NiederschlĂ€ge an, zunehmend fĂ€llt wieder Schnee bis in tiefe Lagen. Wie der Deutsche Wetterdienst weiter mitteilte, sind im Bayerischen Wald und in AlpennĂ€he bis Dienstagmorgen örtlich bis zu zehn Zentimeter Neuschnee möglich.

In vielen Regionen im SĂŒdosten sowie im Bergland ist mit leichtem Frost zwischen null und minus drei Grad, lokal auch darunter, zu rechnen. Es besteht demnach erneut GlĂ€ttegefahr durch ĂŒberfrierende NĂ€sse. Die NordwesthĂ€lfte bleibt etwas milder bei vier bis null Grad und nur vereinzelten Schauern.

@ dpa.de

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