ADAC fordert mehr Geld fĂŒr Autobahnen
20.09.2025 - 04:30:42Der ADAC kritisiert die vom Bundesverkehrsministerium genannten FinanzlĂŒcken fĂŒr Autobahnen und BundesstraĂen. Der Automobilclub sprach von einem «Offenbarungseid». Nur finanzielle Korrekturen könnten die Planungssicherheit in den Regionen sichern, sagte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. «Im Zuge des parlamentarischen Verfahrens zum Bundeshaushalt ist daher die Aufstockung der Mittel fĂŒr Autobahnen und BundesstraĂen aus Sicht des ADAC zwingend erforderlich.» Die Sprecherin kritisierte, dass notwendige Ausbauprojekte auf der Kippe stehen.
Das Verkehrsministerium sieht fĂŒr Autobahnen und BundesstraĂen fĂŒr den Zeitraum 2026 bis 2029 ein Defizit von rund 15 Milliarden Euro. FĂŒr zahlreiche Projekte, fĂŒr die bis 2029 Baurecht erwartet wird, könne auf Basis der aktuellen Finanzplanung keine Freigabe erteilt werden. Die LĂ€nder forderten Klarheit vom Bund, viele LĂ€ndervertreter Ă€uĂerten Kritik an der Bundesregierung.Â
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) sagte, die Bundesregierung nehme fĂŒr Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur so viele Milliarden in die Hand wie nie zuvor. Die Verantwortung, wie das Geld ausgegeben werde, trage Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU).


