Höhere Sicherheitsanforderungen fĂŒr Tesla bei Werksausbau
17.07.2023 - 04:38:32Der US-Elektroautobauer Tesla muss wegen des geplanten Ausbaus des Werks in GrĂŒnheide bei Berlin mehr Sicherheitsanforderungen als bisher erfĂŒllen. Die PlĂ€ne fĂŒr den Ausbau fĂŒhrten dazu, dass der Betrieb nach der Störfallverordnung von der unteren Klasse in die obere Klasse eingestuft werde, hieĂ es im Unternehmen. Das schlieĂe einen umfangreichen Sicherheitsbericht ein. KĂŒnftig seien weitere Meldepflichten nötig und die Ausstattung der Werksfeuerwehr mĂŒsse ein höheres Niveau haben.
Tesla will sein bisher einziges E-Auto-Werk in Europa ausbauen. Das Ziel ist eine Verdoppelung der ProduktionskapazitÀt von zunÀchst angepeilten 500.000 Autos auf eine Million Autos im Jahr. Dazu stellt das Unternehmen AntrÀge in drei Teilen auf eine umweltrechtliche Genehmigung beim Land Brandenburg.
Am Dienstag informiert Tesla bei einer Veranstaltung in GrĂŒnheide darĂŒber. Der Antrag soll ab Mittwoch einschlieĂlich der Stellungnahmen von Behörden öffentlich ausliegen und im Internet zu lesen sein. Bis 18. September können BĂŒrgerinnen und BĂŒrger dann EinwĂ€nde gegen das Vorhaben erheben.
Tesla stellt in GrĂŒnheide bei Berlin seit MĂ€rz 2022 Elektroautos her. Das Ziel der ersten Ausbaustufe, 500.000 Autos pro Jahr, wurde bisher noch nicht erreicht. Tesla fertigt mit rund 11.000 BeschĂ€ftigten derzeit hochgerechnet rund 250.000 Autos im Jahr. NaturschĂŒtzer haben Bedenken, weil die Fabrik teils im Wasserschutzgebiet liegt.


