Zölle, Europa

Von der Leyen zu Trumps Zoll-Drohung: Abkommen ist Abkommen

05.05.2026 - 11:38:28 | dpa.de

US-PrĂ€sident Donald Trump droht BrĂŒssel erneut mit Zollerhöhungen - die vor allem Deutschland treffen wĂŒrden. Die EU-KommissionsprĂ€sidentin findet klare Worte.

EU-KommissionsprÀsidentin Ursula von der Leyen und US-PrÀsident Donald Trump verstÀndigten sich im Sommer 2025 auf einen Zoll-Deal. - Foto: Anthony Pizzoferrato/AP/dpa
EU-KommissionsprÀsidentin Ursula von der Leyen und US-PrÀsident Donald Trump verstÀndigten sich im Sommer 2025 auf einen Zoll-Deal. - Foto: Anthony Pizzoferrato/AP/dpa

EU-KommissionsprÀsidentin Ursula von der Leyen mahnt die USA zur Einhaltung des im vergangenen Sommer geschlossenen Zoll-Deals. «Ein Abkommen ist ein Abkommen, und wir haben ein Abkommen», sagte von der Leyen wÀhrend eines Besuchs in der armenischen Hauptstadt Eriwan. Man sei auf jedes Szenario vorbereitet, ergÀnzte sie.

Von der Leyen sagte weiter, derzeit werde das Abkommen auf beiden Seiten umgesetzt, dabei wĂŒrden die unterschiedlichen demokratischen Prozesse respektiert. «Auf Seiten der EuropĂ€ischen Union befinden wir uns in der Schlussphase der Umsetzung der verbleibenden Zollverpflichtungen.» Gleichzeitig hĂ€tten die USA Verpflichtungen, bei denen beispielsweise die Angleichung an die vereinbarte Obergrenze noch ausstehe. 

Im Sommer 2025 hatten sich von der Leyen und US-PrĂ€sident Donald Trump darauf verstĂ€ndigt, dass fĂŒr die meisten EU-Importe in die USA ein Zoll von maximal 15 Prozent nicht ĂŒberschritten werden soll.

Vergangene Woche hatte Trump angekĂŒndigt, er wolle Zölle auf Autos und Lastwagen, die aus der EU in die USA eingefĂŒhrt werden, von 15 auf 25 Prozent erhöhen. Er begrĂŒndete das mit dem Vorwurf, die EU halte sich nicht an das vereinbarte Handelsabkommen. Die Zollerhöhungen wĂŒrden vor allem Deutschland treffen.

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