Arbeit, Deutschland

Lufthansa und Ufo sprechen weiter ĂŒber Tariflösung

05.04.2024 - 09:20:01 | dpa.de

Im Tarifkonflikt des Lufthansa-Kabinenpersonals DE0008232125 rĂŒckt eine Lösung nĂ€her.

Das Unternehmen und die Gewerkschaft Ufo setzen an diesem Freitag ihre am Vortag begonnene Verhandlungsrunde fort, wie aus Verhandlungskreisen zu hören war. Inhaltlich wurden keine Details genannt. Lufthansa hatte am Donnerstag noch nicht einmal den Verhandlungsauftakt bestÀtigen wollen.

Ufo verlangt fĂŒr die rund 18 000 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter der Lufthansa wie auch fĂŒr deren 1000 Kollegen bei der Regionaltochter Cityline 15 Prozent mehr Geld bei einer Vertragslaufzeit von 18 Monaten. Außerdem will die Gewerkschaft eine InflationsausgleichsprĂ€mie von 3000 Euro sowie höhere Zulagen erreichen. Verhandelt wird aktuell aber nur fĂŒr die BeschĂ€ftigten der Haupt-Airline.

Zuletzt hatte Ufo den Flugbetrieb der Lufthansa mit einem Streik am 12. MĂ€rz lahmgelegt. Über Ostern hatte die Kabinengewerkschaft auf einen weiteren Streik verzichtet.

Am Donnerstag hatte Ufo zudem ĂŒber Fortschritte bei der bislang tariflosen Lufthansa-Tochter Discover Airlines berichtet. Es sei gelungen, an inhaltliche Themen wie Urlaub, Einsatzplanung, an deutliche Tabellenerhöhungen und zusĂ€tzliche Entgeltbestandteile einen Haken zu machen, teilte die Gewerkschaft auf ihrer Website mit. Nun stĂŒnden noch zwei Termine aus, bei denen es um den sozialpartnerschaftlichen Umgang zwischen Unternehmen und Gewerkschaft gehe. Die Auseinandersetzung um Discover hatte auch die Verhandlungen bei der Lufthansa-Mutter belastet.

An diesem Freitag beginnt zudem die Schlichtung fĂŒr rund 25 000 BeschĂ€ftigte der privaten Luftsicherheitsunternehmen, die an den FlughĂ€fen außerhalb Bayerns im Auftrag der Bundespolizei Passagiere, GepĂ€ck, Fracht und Personal kontrollieren. Auch hier hat es bereits mehrere Warnstreikwellen an verschiedenen FlughĂ€fen gegeben.

So schÀtzen die Börsenprofis Arbeit Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis Arbeit Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
DE0008232125 | ARBEIT | boerse | 65102731 |

Weitere Meldungen

Wildberger: KI ersetzt Programmierer und Callcenter-Agenten. Nun nennt er Beispiele fĂŒr konkret gefĂ€hrdete Jobs. KĂŒnstliche Intelligenz wird zu dramatischen Arbeitsplatzverlusten in Deutschland fĂŒhren, hat der Digitalminister bereits deutlich gemacht. (Wirtschaft, 29.03.2026 - 09:53) weiterlesen...

Ifo: Stellenabbau etwas langsamer, aber keine Trendwende. Und dÀmpft die Hoffnung gleich wieder. Das Ifo-Institut meldet eine positive Entwicklung. (Wirtschaft, 27.03.2026 - 08:15) weiterlesen...

Umfrage: BeschÀftigte tÀuschen Engagement vor NÀchtens verschickte E-Mails und scheinbarer Online-Status: Viele BeschÀftigte tÀuschen einer Umfrage zufolge AktivitÀt vor - weil das offenbar honoriert wird. (Wirtschaft, 27.03.2026 - 03:30) weiterlesen...

Bundestag vereinfacht Anerkennung von auslĂ€ndischen Medizinern Dringend benötigte Ärzte und Ärztinnen aus dem Ausland sollen leichter eine Arbeit in Deutschland aufnehmen können. (Boerse, 26.03.2026 - 19:58) weiterlesen...

Merz lobt Klingbeil - und ermahnt indirekt Söder. Dann hat der SPD-Chef prĂ€sentiert, was aus seiner Sicht geht. Jetzt sagt der Kanzler, wofĂŒr er mehr Sympathien hat. Der CSU-Vorsitzende hat zu Beginn der Reformdebatte erstmal gesagt, was nicht geht. (Politik, 26.03.2026 - 17:44) weiterlesen...

Klingbeils Reform-Agenda: «Wird uns Mut abverlangen». Jetzt hat der Vizekanzler seinen Agenda-Moment. Manche Idee dĂŒrfte die eigene Partei schmerzen. Mit Kanzler Merz will er in den nĂ€chsten Wochen weitreichende Reformen aushandeln. (Politik, 25.03.2026 - 16:08) weiterlesen...