Spahn gegen eigenstĂ€ndigen Vorschlag von Klingbeil fĂŒr Steuerreform
08.05.2026 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.deSpahn behauptete, dass man "nicht einfach fĂŒnf Prozent stĂ€rker belasten könne, um 95 Prozent zu entlasten". Da kĂ€men "irre hohe SteuersĂ€tze von 60 Prozent raus", sagte der CDU-Politiker.
FĂŒr den gröĂten Teil der Entlastung brauche es daher eine "Gegenfinanzierung auĂerhalb des Steuersystems". Die PrĂ€missen der Union seien klar: Der Spitzensteuersatz soll spĂ€ter greifen, damit kleinere und mittlere Einkommen entlastet werden und Ăberstunden nicht schneller im Spitzensteuersatz landen. AuĂerdem wolle man den Mittelstandsbauch abflachen.
Mit Blick auf Einsparungen sagte der CDU-Politiker, vermutlich gehe es nur "mit der RasenmĂ€her-Methode: bei vielen Subventionen pauschal kĂŒrzen - und dann konsequent". Das tue "an vielen Stellen etwas weh", habe aber eine "einfache, nachvollziehbare Logik", so Spahn.
Skeptisch Ă€uĂerte sich Spahn zur Fortsetzung des Tank-Rabatts. Diesel- und Benzinpreise wĂ€ren deutlich höher, wenn man die 17 Cent nicht gesenkt hĂ€tte - auch wegen der Lage an der StraĂe von Hormus. Man schaue Mitte Juni gemeinsam, wo man stehe. Aber klar sei auch: "Die Bazooka ist leer", erklĂ€rte der CDU-Politiker.
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